Am deutschen Wirtschaftshimmel wird zur Fußball-WM 2026 kein Feuerwerk gezündet, das lässt schon die aktuelle Umfrage von Yougov durchblicken. Lediglich Konsum in Sachen Snacks und Getränke legt geringfügig zu, wobei Faktoren wie späte Spielzeiten und der Austragungsort in den USA einen mäßigen Einfluss auf die allgemeine Begeisterung haben. Entscheidend bleibt, wie lange Deutschland im Turnier bleibt – eine Euphoriewelle, die Umsätze in Einzelhandel oder Gastronomie wirklich steigen lässt, ist daher nicht garantiert. Neue Recherchen zeigen: Laut FAZ überschattet derzeit die Debatte um die steigenden Preise in Deutschland die Vorfreude auf internationale Sportereignisse; Inflation und Konsumzurückhaltung bleiben das bestimmende Thema (Quelle: [FAZ.net](https://www.faz.net)). Die Süddeutsche meldet, dass sich Hersteller von Fanartikeln vorerst auf niedrige Stückzahlen einstellen und das Veranstaltungsgewerbe eher auf andere Events als die WM setzt (Quelle: [Süddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Die taz hebt hervor, wie die WM im Jahr 2006 einen klaren „Sommermärchen-Effekt“ hatte, aber die gesellschaftlichen Voraussetzungen und das Konsumklima heutzutage schlichtweg andere seien (Quelle: [taz.de](https://taz.de)).