Green Rocks Rechenzentrum: Zweite Bauphase in Mainz startet mit Groß & Partner

Zwischen Frankfurt und Mainz setzt die Groß & Partner Gruppe weiterhin Zeichen: Zusammen mit Green Mountain und den Kraftwerken Mainz-Wiesbaden (KMW) beginnt sie den zweiten Ausbauschritt eines der wichtigsten Rechenzentrumsprojekte der Region. Nachdem bereits im Mai 2024 der Spatenstich für das erste Gebäude erfolgte, rückt nun der nächste Abschnitt in den Fokus. Die Kooperation legt den Grundstein für ein langfristiges, nachhaltiges Daten-Herz von Rheinland-Pfalz.

20.01.26 17:20 Uhr | 4 mal gelesen

Wenn ein Bauunternehmen und ein Energieversorger sich zusammentun, dann entstehen gelegentlich Projekte, die mehr sind als bloßer Beton und Kabelsalat. Das neue Rechenzentrum 'Green Rocks' wächst auf KMW-Gelände in Mainz in die Höhe – und zwar mit klarem Zeitplan und ambitionierten Zielen. Pro Gebäude entstehen jeweils etwa 6.000 Quadratmeter IT-Fläche; energetisch kommen 18 Megawatt Leistung zum Tragen. Man kann fast hören, wie die Server schon leise summen. Beeindruckend ist das geplante nachhaltige Energiekonzept: Strom aus erneuerbaren Quellen, Notstromversorgung gesichert durch die Nachbarschaft der KMW-Kraftwerke, schlau eingesetzte Fernwärme für Mainz und Kühlung per Rheinwasser. Die Abwärme zirkuliert nicht nutzlos in die Luft, sondern heizt künftig Wohnungen mit. Peter Matteo, Chef bei Groß & Partner, betont – mal ehrlich klingt's beinahe stolz – wie erfolgreich alle Einheiten zusammenarbeiten. Für die Region, aber auch für den eigenen Ruf als verlässlicher Rechenzentrumspartner, ist das ein dicker Pluspunkt. (Und falls man sich fragt: Ja, es gibt eine Ansprechpartnerin, Anette von Zitzewitz, die das alles organisieren hilft.)

Die Digitalisierung macht vor Rheinland-Pfalz nicht Halt – und in Mainz nimmt sie mit dem Green Rocks Rechenzentrum richtig Fahrt auf. Der zweite Bauabschnitt bedeutet: Die Region wird weiter zum zentralen Knotenpunkt für nachhaltige und leistungsfähige Dateninfrastruktur ausgebaut. Was dabei herausragt, ist das bewusste Setzen auf Ökologie: Mit erneuerbarer Energie und Fernwärmenutzung sowie der Integration von Rheinwasser für die Kühlung hebt sich das Projekt spürbar von konventionellen Rechenzentren ab. Recherche in aktuellen Medien zeigt, dass Mainz und generell das Rhein-Main-Gebiet derzeit einen echten Boom erleben, was Hochleistungsrechenzentren betrifft – nicht zuletzt, weil Digitalunternehmen und auch die öffentliche Hand immer stärker auf regionale Datenhaltung und energiebewusste Serverlösungen setzen. Die Kooperation von Bau, Technik und Kraftwerksbetreibern fördert zudem Innovationen in der Energieinfrastruktur – längst ist die IT-Branche zum antreibenden Element moderner Stadtentwicklung geworden. In einigen Debatten melden sich dennoch Anwohner zu Wort, die Themen wie Flächenverbrauch oder mögliche Auswirkungen auf Mikroklima kritisch ansprechen. Aktuell ist der Trend klar: Besonders im Rhein-Main-Gebiet steigen Datacenter-Projekte rasant, oft mit Betonung auf Nachhaltigkeit; der Green Rocks-Ansatz ist da Vorbild. Nationale und internationale Digitalunternehmen schauen schon jetzt nach Mainz, das mit diesem Rechenzentrum einen neuen Standard im Umgang mit Ressourcen setzen möchte.

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