Ein Dreivierteljahrhundert Spielwaren-Geschichte
Kaum zu glauben: Die Spielwarenmesse bringt seit 75 Jahren alle zusammen, deren Herz fürs Spielen schlägt. Eine Wand bei Eingang Mitte ist in diesem Jahr Geschichtsunterricht zum Anfassen – der 'Walk of Play' erzählt von anfänglichen Messetagen in den Nachkriegswirren bis hin zum globalen Knotenpunkt für Spielideen. Was 1949 als Wagnis begann, ist heute Drehscheibe für über 2300 Aussteller aus 68 Nationen. Von etablierten Marken bis zu Startups, vom Einzelhandel bis zur Digitalplattform – alle sind neugierig auf das, was die Branche bewegt. Feiern darf diesmal niemand allein: Auf dem Gelände ist Party angesagt, ob Selfies, Zaubertricks oder der Versuch, die größte Babypuppe der Welt aufzustellen. Lego lockt mit der "Botanical Pop-up Experience" und Kosmos mit einem mobilen Escape-Abenteuer – alles für ein verblüfftes Publikum.
Frischer Wind auf Spezialflächen
Neben Klassikern sorgt die Messe mit cleveren Aktionsinseln für Orientierung. Zwei Trends stechen heraus: Digitale und KI-bezogene Spielwaren stehen bei "AI Loves (to) Play" im Rampenlicht, während "Creative Mindfulness" die Freude an handgemachten Dingen wiederbelebt. Für größere Kinderherzen – den sogenannten Kidults – gibt's die Chance, Spiele mit Retro- oder Fandom-Faktor direkt zu erleben. Der Startup-Bereich in Halle 3A quillt über vor unkonventionellen Ideen, wovon über zwanzig made in Germany sind. In der "New Product Gallery" blitzen spannende Innovationen auf, während die "ToyAwards" die klügsten Köpfe der Branche küren. Und wer Pickleball noch nicht kannte, wird spätestens jetzt zum Fan gemacht – Testspielfelder inklusive.
Wissen weitergeben, Kontakte knüpfen
Es wäre keine Spielwarenmesse, würden Köpfe hier nichts lernen: Das "Toy Business Forum" serviert Vorträge zu allem von Digitalisierung bis Nachhaltigkeit, lockert aber auch mit Foodtrucks und Musik zum Mittag das Eis. Panels, Live-Podcasts und spannende Kurzvorträge reihen sich aneinander. Schon am Mittwochmorgen feiert die "Value of Play Conference" Premiere und beschäftigt sich mit dem Wert des Spielens. Modellauto-Fans kommen am Donnerstag mit der "Model Car Hall of Fame" auf ihre Kosten. Für alle, die sich fragen, wie man Lizenzen clever nutzt, gibt es die "LicenseLounge" samt Markt-Insights. Die "Game Inventors Convention" lädt kreative Entwickler zum Austausch – erstmals inklusive Gäste etwa aus Spanien, Frankreich oder den USA.
Wenn die ganze Branche feiert
Messealltag muss nicht nur Geschäft sein: "Let's Connect!" bringt jeden Mittag Kenner und Neulinge zusammen, locker und mit Raum für Verbindungen jenseits des Verkaufs. Die legendäre ToyNight gibt dem ersten Messetag ein würdiges Finale. Am Donnerstag werden die Standpartys, genannt RedNight, zur Netzwerkzentrale. Nürnbergs Altstadt mischt mit, wenn berühmte Wahrzeichen in buntes Licht getaucht werden. Kurzum: Diese Messe ist Herzschlag und Seismograf der Spielwaren-Community – und kein bisschen in die Jahre gekommen.
Wer Bilder sucht, wird auf www.spielwarenmesse.de/media fündig. Medienkontakt? Scarlett Wisotzki, Spielwarenmesse eG, Tel. +49 911 99813-33, Mail: s.wisotzki@spielwarenmesse.de
Die 75. Spielwarenmesse positioniert sich als internationaler Dreh- und Angelpunkt für Fachleute der Spielwarenindustrie. Neben der Jubiläumsfeier setzt die Veranstaltung verstärkt auf Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit: Panels, Talkrunden und innovative Netzwerkformate geben Anregungen und Einblicke in die kommenden Trends. Zentrale Themen sind die Förderung junger Unternehmen durch den Startup-Bereich, wachsende Märkte für Kidults und die Bedeutung von Lizenzen und Gamification – Themen, die auch außerhalb der Messe immer mehr Bedeutung bekommen. Erweiterung der Zusammenfassung (aktuelle Recherche): Nach aktuellen Meldungen setzen Toy-Messen in aller Welt immer stärker auf nachhaltige Produktion und Digitalisierung; zahlreiche Unternehmen nutzen die Plattform, um neue KI-basierte Produkte und klassische Spielwaren miteinander zu verbinden. Auch drängende Fragen der Lieferkette und des Handels, etwa Lieferengpässe sowie steigende Materialkosten, werden verstärkt diskutiert – das spiegelt sich in den Panels und Foren der Messe wider. Gleichzeitig setzen Hersteller auf Erlebnisformate mit Mitmachcharakter, um Konsumenten emotional zu binden. Zudem zeigen aktuelle Marktforschungsdaten, dass insbesondere erwachsene Zielgruppen ('Kidults') zu wichtigen Umsatzbringern werden, und dass Spiele als soziale Brücke auch gesellschaftlich immer mehr geschätzt werden.