Mal ehrlich, Preisentwicklungen sind selten ein Spannungsroman – und doch steckt im Detail oft mehr Sprengstoff, als man denkt. Laut aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sind die Großhandelspreise in Deutschland im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,2 Prozent gestiegen. Interessanterweise gab’s zum Vormonat sogar einen kleinen Rückgang um 0,2 Prozent. Aber: Der eigentliche Preistreiber war überraschend eindeutig – Nicht-Eisen-Erze und verwandte Metalle. Hier schossen die Preise binnen Jahresfrist um satte 34,6 Prozent nach oben. Man grübelt, was das für Handwerks- und Bauunternehmen wohl bedeutet.
Ein weiteres Detail im Dickicht der Zahlen: Im Handel mit Nahrungsmitteln, Getränken und Tabakwaren wurde das Gras auch nicht grüner – +2,4 Prozent zum Vorjahr. Besonders schmerzhaft, wenn man sich auf Süßes oder einen Kaffee freut: Hier liegt das Plus sogar bei 12,8 und 7,4 Prozent. Fleisch oder Milchprodukte wurden ebenfalls teurer – zumindest aus Großhandelssicht. Es gibt aber auch Ausnahmen: Wer auf Getreide, Samen oder Milchfette setzt, konnte von sinkenden Preisen profitieren (bis zu -7,3 Prozent). Sogar Treibstoffe wurden günstiger, wenn auch nicht dramatisch.
Über das ganze Jahr betrachtet, haben sich die Großhandelspreise 2025 um 1,0 Prozent nach oben bewegt, nachdem sie zuvor noch gefallen waren. Der größte Preissprung fand sich, wenig überraschend, wieder bei Nahrungsmitteln und Metallen – insgesamt ein wilder Mix, der uns allen irgendwie den Alltag verteuert. Aber, und das ist dann auch eine abmildernde Pointe: Elektronik, Altmaterial und Mineralölerzeugnisse sind etwas erschwinglicher geworden. Eigenartig, wie sich Märkte verhalten – voller Stolpersteine und überraschender Wege.
Die Großhandelspreise in Deutschland haben sich im Dezember 2025 im Vergleich zum Dezember 2024 um 1,2 Prozent erhöht. Besonders ausgeprägt war der Anstieg bei Nicht-Eisen-Metallen, bei denen die Preise um über ein Drittel zulegten – mit möglichen Auswirkungen auf zahlreiche Industriezweige. Nahrungs- und Genussmittel sowie Tabakwaren wurden ebenfalls teurer, während bestimmte Warengruppen wie Getreide oder Mineralölerzeugnisse günstiger wurden. Im Jahresschnitt 2025 steht ein Anstieg von 1,0 Prozent zu Buche, wobei vor allem Lebensmittel und Metalle als Kostentreiber herausragen. Nach aktuellen Berichten der „FAZ“ bleibt der Großhandel auch im Januar 2026 durch instabile Rohstoffpreise und wachsenden Preisdruck auf Energie erschüttert, viele Unternehmen warnen dort vor unvorhersehbaren Lieferengpässen und weiter steigenden Kosten. Laut „taz“ rückt das Thema Energiepreise immer mehr in den Mittelpunkt, da sowohl Großhändler als auch die nachgelagerte Industrie versuchen, Preissteigerungen abzufedern. „Spiegel Online“ hebt hervor, dass der Preisanstieg auf neue klimabezogene Auflagen und internationale Spannungen zurückgeführt wird, wobei Experten vor einer langfristigen Belastung der Wirtschaft warnen.