Jörg Dittrich, Präsident des ZDH, verlangt konkrete Schritte zum Abbau bürokratischer Hürden in Handwerksbetrieben, insbesondere die sofortige Abschaffung unnötiger Nachweispflichten, wie etwa der Bonpflicht. Nach aktuellen Recherchen ist das Thema Bürokratieabbau weiterhin hochaktuell: So berichtete die Süddeutsche, dass viele Mittelständler durch komplexe Dokumentationspflichten ausgebremst werden, während sich die Modernisierungsagenda der Bundesregierung in langen Beratungen verliert. Mittlerweile ist klar, dass die Reduktion formaler Anforderungen laut Experten und Verbänden entscheidend ist, um junge Menschen für Selbstständigkeit im Handwerk zu gewinnen und die Wettbewerbsfähigkeit aufrechtzuerhalten. Viele Betriebe melden weiterhin, dass sie sich im Dickicht wechselnder und oft widersprüchlicher Vorgaben verlieren. Zusätzlich zu den Forderungen von Dittrich ist auch die Digitalisierung ein Schlüssel, allerdings bemängeln viele Betriebe, dass digitale Prozesse häufig von analoger Bürokratie überdeckt werden, statt diese zu ersetzen. Der Druck auf die Regierung wächst, hier endlich sichtbare Ergebnisse zu liefern.
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