Harry Styles entdeckt das Laufen: Begegnung mit Haruki Murakami in RUNNER’S WORLD

Laufen – für manche bloße Bewegung, für andere fast schon Lebensphilosophie. Nun treffen Pop-Phänomen Harry Styles und Kultautor Haruki Murakami in der aktuellen Ausgabe von RUNNER’S WORLD aufeinander. Aus ihrem außergewöhnlich offenen Dialog über die Kraft des Laufens – irgendwo zwischen Einsamkeit und Kreativität – entsteht eine gehaltvolle Momentaufnahme zweier gegensätzlicher Welten.

heute 16:00 Uhr | 3 mal gelesen

Harry Styles ist eigentlich dafür bekannt, mit seiner Musik und Bühnenpräsenz weltweit Hallen zu füllen – doch Anfang 2025 wechselte der Popstar die Rollen: Er griff zu den Laufschuhen. Initial vielleicht als Kontrastprogramm zum kreativen Dauerdruck, den die Albumaufnahmen in Berlin so mit sich brachten. So wird erzählt, wie er im März wenig später seinen ersten Marathon in Tokio absolvierte, und im Herbst den Klassiker in Berlin sogar unter drei Stunden schaffte. Für Styles scheint das Laufen ein Trick, die ständige Reizüberflutung auszuknipsen: 'Sonst ist immer Lärm, immer Menschen, eigentlich nie innere Ruhe.' Das schnörkellos-menschliche Gespräch mit Haruki Murakami – Bestsellerautor, der das Laufen liebt, aber völlig anders erlebt – bringt Unerwartetes zu Tage. Während Styles im Laufen fast schon eine Art inneren Dialog entdeckt, hält Murakami das Gegenteil fest: 'Beim Laufen verschwinden meine Gedanken. Ich werde irgendwie durchlässig, dann wächst die Kreativität wie von selbst nach.' Auffällig: Styles fühlt sich durch Murakamis Buch ermutigt, nicht dem Klischee des 'leidenen Künstlers' zu folgen. Gesund leben und kreativ bleiben – offenbar geht beides. Das Interview (16 Seiten!) ist jetzt in RUNNER’S WORLD 05/2026 nachzulesen – als Print oder E-Paper. Wer’s eilig hat: Im Handel oder online shop.motorpresse.de.

Im Kern zeigt sich, wie Laufen für prominente Persönlichkeiten ein Mittel zur Selbstvergewisserung, manchmal sogar ein rettender Anker sein kann. Jenseits vom Ruhm, Lärm und den Erwartungen der Außenwelt erleben sowohl Harry Styles als auch Haruki Murakami beim Laufen einen Moment der Eigenständigkeit – der eine eher nachdenklich, der andere fast meditativ leer. Erwähnenswert ist auch, wie sich beide gegen das stereotype Bild des selbstzerstörerischen Künstlers stellen und stattdessen bewusst die Verbindung von Gesundheit und Kreativität für sich neu entdecken. Ergänzend dazu berichten aktuelle Nachrichtenportale, dass Laufen weiterhin im Trend liegt, nicht zuletzt wegen prominenter Fürsprecher und der wachsenden Bedeutung von mentaler Gesundheit (siehe Zeit, t3n und Sueddeutsche). Jüngst wurden in Tokio wie Berlin neue Teilnehmerrekorde gemeldet, wobei der Trend zu Individualisierungsstrategien auffällt – etwa maßgeschneiderte Trainingsformate und die Kopplung von achtsamen Läufen an Stille-Retreats. Auch der gesundheitliche Aspekt rückt immer mehr in den Fokus: Ärzte und Psycholog:innen weisen vermehrt darauf hin, dass regelmäßiges Ausdauertraining Stress, Erschöpfung oder depressive Verstimmungen nachhaltig abmildern kann. Durch soziale Netzwerke und Lauf-Apps erhält die Szene zudem neuen Antrieb – ein Ende des Booms ist nicht abzusehen.

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