Im Rhythmus der Natur: Das Hamburger Spitzenrestaurant 100/200 beginnt das Jahr mit 'Feld & Flur'

Manche beginnen das neue Jahr eher mit einem kalten Sprung ins Wasser, andere zählen auf Silvesterböller — das Hamburger Restaurant 100/200 spielt aber nach eigenen Regeln: Statt Kalenderdatum steht der Wandel der Landschaft im Fokus. Mit dem Menü 'Feld & Flur' leitet das Zwei-Sterne-Team einen kulinarischen Kreislauf ein, der weit mehr ist als bloßes Saisongeschäft — er spiegelt eine Philosophie von Timing, Herkunft und Genuss.

heute 15:42 Uhr | 3 mal gelesen

Jahreslauf, der auf den Feldern beginnt

Vier Saisons – vier Menüs, so simpel und doch so eigensinnig. Im 100/200 folgt die Küche keinem Starrsinn, sondern horcht auf das, was draußen passiert: Boden, Wetter und das, was die Erzeuger ins Haus bringen.

Den Auftakt gibt 'Feld & Flur' Anfang Februar – eine Komposition, die jetzt im Umland Hamburgs auf die Teller drängt. Es folgen: das Fisch- und Wasser-Thema, dann ein Vegetarisches Experiment und zuletzt Feuer & Rauch, das schon im Namen nach Wärme klingt.

Klingt nach Ritual, ist aber weit von Wiederholung entfernt. Die Zutaten sind jedes Jahr anders, der Geschmack lebt vom Augenblick, in dem die Natur ihre Schätze rausrückt. Wer mag, kommt viermal im Jahr — und entdeckt jedes Mal eine andere Handschrift, gleichbleibend inspiriert.

Zwei Sterne am Firmament – und Verantwortung auf dem Boden

Zwei Michelin-Sterne bekommt man nicht nebenbei, der Grüne Stern für Nachhaltigkeit ebenso wenig. Für Thomas A. Imbusch, Eigentümer und Kopf der Küche, heißt das aber nicht: Extravaganzen zeigen, sondern Alltagsgemüse ins Rampenlicht rücken. Seine Kunst? Er liest Möhren und Rüben wie Gedichte und lässt Bekanntes auf überraschende Art glänzen.

Es geht nicht um Glitzer, sondern um Ehrlichkeit. Inszeniert wird nur der Ursprung, nichts Überflüssiges drängt sich auf. Das Timing der Ernte, der Fang zum richtigen Mond — und das alles so, dass man den Unterschied schmeckt.

Anspruch trifft Offenheit

Das 100/200 ist für neugierige Zungen und Leute, die sich auf Aromen einlassen wollen. Man kann sich im Detail verlieren oder einfach nur verwundert schmecken. Es ist 'Fine Dining' — ganz ohne Nase oben; die Küche ist versponnen, die Atmosphäre offen.

Jeder Abend eine neue Erfahrung, egal wie oft man schon einen Stern gesehen hat. Überraschung ist keine Hürde, sondern Einladung.

Gastfreundschaft: Auf Probe gestellt

Gastgeber auf Augenhöhe: Hier setzt sich das Team selber an den Gasttisch, durchlebt das Menü wie jeder andere — und lernt. Ein Wechsel der Perspektive, der aufhorchen lässt. Rückmeldungen kommen nicht nur aus Kommentarkarten, sondern gleich vom eigenen Gaumen.

Gastgeberin Sophie Lehmann, ausgezeichnete Sommelière, balanciert zwischen Traditionsbewusstsein und Mut zum Neuen – manchmal mit einem Augenzwinkern.

Mehr als Essen: Eine kleine Auszeit

Im 100/200 isst man nicht nur, man taucht ein. Es geht um Momente, die rausfallen aus dem Alltag, um Erinnerungen statt bloßer Sättigung. Wer Glück hat, bleibt noch ein bisschen länger im Jetzt.

GLORIE – Moderne Klassiker mit eigenem Schwung

Noch nicht satt? Nur wenige Schritte weiter liegt das GLORIE, mit einem Stern und einer Vorliebe für klassisch-modern Gefügtes. Hier zählt der Schliff: beste Produkte, ehrliches Handwerk und herzlich-offener Empfang – vielleicht etwas leichter, aber mit nicht weniger Biss.

Wichtige Infos

  • 100/200 Kitchen, Hamburg: Zwei Michelin-Sterne, Grüner Stern; 'Feld & Flur'-Saisonstart am 6. Februar, vier wechselnde Natur-Menüs pro Jahr
  • GLORIE, Hamburg: Ein Michelin-Stern; klassisch-moderne Ausrichtung

Beide Restaurants teilen eine Haltung: Präzision am Teller, Echtheit im Umgang, Sinn fürs Hier und Jetzt. Genuss bekommt so einen neuen Wert – jenseits der Routine, nah bei den Menschen.

Kontakt: Sophie Lehmann, presse@100200.kitchen. Bildmaterial und weitere Infos gibt es direkt auf der Website.

http://ots.de/5ec6e2

Das Restaurant 100/200 Kitchen steht für eine kompromisslose Umsetzung saisonaler Küche, bei der vier wechselnde Menüs dem natürlichen Rhythmen der Region folgen. Thomas A. Imbusch schreibt Nachhaltigkeit groß und bringt mit einfachen Zutaten Unerwartetes auf den Teller, was nicht nur Michelin, sondern auch Stammgäste überzeugt. Die Philosophie, dass Genuss ein Bewusstseinsmoment ist und Gastfreundschaft sich aus der Perspektive des Gastes heraus formt, prägt das Erlebnis — das sister restaurant GLORIE erweitert das Spektrum kulinarischer Finesse und offener Gastlichkeit. --- Aktuelle Recherchen & Ergänzungen --- * In der 'Süddeutschen' wird die nachhaltige Praxis gehobener Restaurants hervorgehoben, etwa wie Sterneköche zunehmend auf lokale Produzenten setzen, was nicht nur Umwelt, sondern auch Gemeinschaft vor Ort stärkt (Quelle: https://www.sueddeutsche.de). * Laut 'taz' verschärft sich der Wettbewerb im Hamburger Spitzen-Gastro-Markt, da immer mehr Küchenchefs kreative Wege suchen, Regionalität, Saisonalität und Überraschung in Einklang zu bringen (Quelle: https://taz.de). * Die 'Frankfurter Allgemeine' berichtet über einen Trend, bei dem Fine-Dining-Restaurants auf persönliche Geschichten und Nähe zum Gast setzen, um Authentizität und Bindung zu schaffen (Quelle: https://www.faz.net).

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