Manchmal sind es technische Details, die – ehrlich gesagt – im Alltag kaum jemanden aufregen, aber für die Energiewende absolut elementar sind. Zu dieser Kategorie gehört der geplante Großbatteriespeicher in Cham. MaxSolar, so ein Mix aus Pioniergeist und Mittelstandsverstand, hat sich mit Entrix zusammengetan. Entrix steuert nicht nur die Sprache von Algorithmen, sondern setzt echte KI-basierte Handelsstrategien ein. So lässt sich der Speicher nicht bloß irgendwo wild am Netz betreiben, sondern immer dann, wenn es für das Stromnetz und den eigenen Geldbeutel am cleversten ist.
Grob gesagt: Der Speicher kann etwa 5.000 Haushalte einen Tag lang versorgen. Aber, und das sollte man selbst skeptisch betrachten, er ist kein Insel-Projekt. Die eigentliche Leistung liegt darin, dass er gezielt Engpässe ausbügelt – und das, ohne das Netz mit zusätzlichen Ausbaukosten zu belasten.
MaxSolar-Chef Christoph Strasser sieht im Deal mit Entrix den wichtigen Hebel, anspruchsvolle Netzszenarien endlich wirtschaftlich zu handeln. Entrix-CEO Steffen Schülzchen hebt hervor, dass ihr System dabei hilft, Engpässe auszubalancieren statt neue zu schaffen. Das Prinzip ist simpel, aber effektiv: Überschüssige PV-Energie (die Mittagslastspitzen aus den Feldern) werden abgefangen, gespeichert und später in den Kettenreaktionen der Netzlast wieder ausgespielt.
Das alles liest sich so glatt, dass ich fast stutze – doch genau solche hybriden Ansätze zwischen Marktwirtschaft und Netzschutz braucht die nächste Generation der Stromversorgung. Und apropos Erfahrungswerte: Beide Firmen bringen bereits ordentlich Skalen-Knowhow ein. MaxSolar stemmt eine Pipeline von 6,1 Gigawatt und schiebt regionale wie überregionale Stromkonzepte an. Entrix wiederum betreibt vielerorts bereits leistungsstarke und flexibel steuerbare Batteriespeicher, immer mit Markttaktik im Hinterkopf.
Mit Blick auf die nächsten Jahre dürfte genau so ein Pilotprojekt zeigen, wie man doppelten Boden für Stromnetze und Geschäftsmodelle weben kann – und das, ohne große Worte, sondern mit viellei kleinen, wirksamen Schaltern.
MaxSolar und Entrix errichten im Landkreis Cham den ersten Batteriespeicher nach EnWG § 11a mit netzdienlicher Betriebsweise, der im Herbst 2026 starten soll. Der Speicher ist nicht nur für 5.000 Haushalte ausgelegt, sondern fungiert durch die von Entrix genutzte KI-Steuerung als aktiver Engpassbeseitiger für das regionale Stromnetz. Neuere Entwicklungen zur Netzstabilisierung unterstreichen, dass solche Batteriesysteme an Bedeutung gewinnen; so hat beispielsweise die deutsche Bundesnetzagentur jüngst betont, dass flexible Speicherlösungen kurzfristige Start- und Einspeisezeiten deutlich verbessern und als Alternative für zögerliche Netzausbauten in Betracht kommen (Quelle: www.spiegel.de, www.sueddeutsche.de, www.zeit.de).
Nebenbei haben heute verschiedene Medien wie SPIEGEL und ZEIT neue Batterieprojekte oder politische Rahmenbedingungen für Energiespeicher erläutert: Laut SPIEGEL wird in Schleswig-Holstein ein Großspeicher mit 72 MW gebaut, der komplett aus erneuerbarer Energie gespeist wird (Quelle: www.spiegel.de). Die Süddeutsche Zeitung berichtet darüber hinaus, dass Kontroversen zwischen Netzbetreibern und Kommunen über den Ausbau und die Integration von Speichern bestehen bleiben (Quelle: www.sueddeutsche.de). Und die ZEIT erklärt, wie Netzdienstleistungen und Marktwirtschaft jetzt enger zusammenrücken, insbesondere dank KI-basierter Steuerungen großer Speicherflotten (Quelle: www.zeit.de).