Das Statistische Bundesamt berichtete am Donnerstag von einem deutlichen Sprung bei den Einfuhrpreisen – es ist der höchste Zuwachs seit Februar des vergangenen Jahres. Überraschenderweise stiegen die Preise auch gegenüber dem Vormonat um 3,6 Prozent. Ein so großer monatlicher Anstieg wurde zuletzt im März 2022 verzeichnet, damals, als die russische Invasion in der Ukraine die Energiemärkte erschütterte.
Treiber der Entwicklung sind erneut vor allem Energie und Vorleistungsgüter, deren Preise kräftig anzogen: Vorleistungsgüter verteuerten sich binnen Jahresfrist um 4,1 Prozent, bei Energie wurde sogar ein Plus von 13,2 Prozent vermeldet. Besonders deutlich war dies bei Nicht-Eisen-Metallen, Walz- und Halbmetallwaren sowie Edelmetallen zu beobachten. Manche Experten wundert das nicht – angesichts der angespannten Lage im Iran und den anhaltenden Konflikten im Nahen Osten. Gerade Düngemittel sind davon stark betroffen.
Die Exportpreise blieben übrigens ebenfalls nicht unbeeinflusst: Sie stiegen im März um 1,5 Prozent zum Vorjahr. Auch hier gaben vor allem Vorleistungsgüter den Ton an, da sie im Index besonders stark gewichtet sind. Energieexporte legten weiter deutlich zu – wiederum eine spürbare Nachwirkung des Iran-Konflikts. Landwirtschaftliche Exporte hingegen wurden preisgünstiger gehandelt als im Jahr zuvor, was einen kleinen, aber feinen Kontrapunkt darstellt.
Man fragt sich unweigerlich: Wie viele solcher Preiswellen können Wirtschaft und Verbraucher noch wegstecken? Es riecht nach einer neuen Runde der Unsicherheit.
Im März 2026 zog das Preisniveau für Importe in Deutschland signifikant an, wobei insbesondere Energie und wichtige Vorprodukte den Takt vorgaben. Die Preisanstiege sind auf geopolitische Brennpunkte wie den Nahen Osten und die Folgen des Kriegs im Iran zurückzuführen – jene Entwicklungen lassen Rohstoff- und Düngemittelpreise sprunghaft steigen. Gleichzeitig bleibt die Exportseite nicht unbeeinflusst, doch während Energie und Vorleistungsgüter teurer ausgeführt werden, sanken die Preise landwirtschaftlicher Produkte ins Ausland. Neuere Berichte in den deutschen Medien bestätigen, dass die Weltmärkte extrem nervös auf Nachrichten aus dem Nahen Osten und gestörte Lieferketten reagieren. Gleichzeitig warnen Wirtschaftsforscher vor einer anhaltenden Belastung für Industrie und Endkunden, vor allem, da weitere Energiepreisschwankungen nicht auszuschließen sind.