Trotz allem Stolz auf Tradition, Kundentreue und Reputation klagen in letzter Zeit immer mehr inhabergeführte Betriebe: 'Früher haben uns die Leute angerufen, ganz von selbst… jetzt passiert kaum noch etwas.' Irritierend ist das vor allem, weil die Dienstleistungen dieselben sind und eigentlich jeder im Ort sie kennt – zumindest glaubt man das. Doch die Welt hat sich weitergedreht. Jannik Käfer von XELO bringt es auf den Punkt: Empfehlungen laufen heute fast immer über digitale Kanäle. Man hört einen Namen – und statt zuzupacken, googelt man erst mal. Der berühmte „erste Eindruck“ entsteht dabei in Sekunden und entscheidet, ob Sympathie oder Skepsis siegt.
Das Problem: Viele Traditionsbetriebe unterschätzen, dass ihre analoge Reputation digital nicht automatisch mitzieht. Während der Laden vom Marktplatz noch glänzt, wirkt die Website wie aus der Zeit gefallen oder nichtssagend. Gelegentlich stehen noch leere Rubriken oder altmodische Fotos von 2010 online. Gerade bei Bewerber:innen, die sich mit einem Ort oder einer Unternehmenskultur identifizieren wollen, bleibt so viel Potenzial auf der Strecke.
Was Onlineempfehlungen (nicht) können
Klar: Persönliche Empfehlungen zählen weiterhin. Aber sie sind eben kein letztes Wort mehr. Praktisch jeder, der einen Tipp bekommt, macht den Realitätscheck im Netz. Ist der Betrieb digital schlecht auffindbar, wenig einladend oder schwer verständlich, wechseln viele Interessierte noch vor einer Kontaktaufnahme ab. Übrigens: Junge Menschen, die sich bewerben könnten, wählen ohnehin rigoroser aus und legen Wert auf Transparenz oder einen schnellen Einblick in Team & Job!
Missverständnis Onlinewerbung
Lokale Onlinekampagnen stoßen auf Vorbehalte, weil sie oft mit großflächigen, teuren Markenaktionen verwechselt werden. Tatsächlich geht es laut XELO-Chef Käfer aber gerade im Kleinen darum, da zu sein, wo die Kundschaft heute entscheidet: Im digitalen Suchkontext rund um den eigenen Standort. Gezielte Kampagnen können exakt dann ausgespielt werden, wenn echtes Interesse besteht – ein extremer Unterschied zu breit gestreuter, klassischer Reklame. Wichtig: Sie entfalten ihre Wirkung erst, wenn Website und Außenwirkung stimmig sind. Einfach „irgendwo Ads schalten“ ohne klaren digitalen Auftritt, bringt wenig mehr als Streuverluste.
Den Effekt kennt Jannik Käfer aus zahllosen Projekten. Er schildert, wie aus einem traditionsreichen Industriebetrieb nach einer Website-Überarbeitung und gezielter regionaler Kampagne binnen Kurzem plötzlich qualifizierte Anfragen und Bewerbungen hereinkamen – weil der digitale Eindruck endlich dem tatsächlichen Standing entsprach. Es geht also oft nicht darum, sich digital neu zu erfinden – sondern die eigene Geschichte sichtbar, sympathisch und aktuell zu erzählen.
Fazit
Tradition bleibt ein Schatz – aber sie muss heute digital bestätigt werden. Wer sich im Netz klar, freundlich und nachvollziehbar präsentiert und sich lokal online sichtbar macht, verwandelt Empfehlungen wieder in Kontakte. Betriebe s(t)ellen damit auf Zukunft, ohne ihre Wurzeln zu verleugnen. Die Prüfung lohnt sich: Es gibt meist mehr zu gewinnen als zu verlieren!
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Viele traditionsreiche Unternehmen in Deutschland stehen heute vor der Herausforderung, dass ihr bisheriger Ruf allein nicht mehr ausreicht, um neue Kunden oder Bewerber anzuziehen. Die Bewertung durch potenzielle Interessenten erfolgt zunehmend über digitale Kanäle – oft wird der Betrieb zuerst online geprüft, wobei ein veralteter oder wenig aussagekräftiger Online-Auftritt schnell zu verlorenem Vertrauen führt. In aktuellen Berichten und Branchenanalysen wird deutlich, dass Sichtbarkeit im Netz und eine gezielte, auf die Zielgruppe abgestimmte Onlinewerbung für regionale Unternehmen inzwischen unerlässlich sind: Laut t3n.de berichten viele Handwerks- und Traditionsbetriebe gerade jetzt von einem wachsenden Bedarf an digitalen Marketingkompetenzen und setzen verstärkt auf Weboptimierung und regionale Anzeigen (über Quelle: t3n.de). Parallel ergaben Untersuchungen der Süddeutschen Zeitung, dass Unternehmen mit attraktiver Webpräsenz signifikant häufiger Anfragen und Bewerbungen erhalten, während analoge Empfehlungen kaum noch ohne digitale Bestätigung wirken (über Quelle: Süddeutsche Zeitung). Weitere Experteninterviews von ZEIT Online untermauern, dass persönlich zugeschnittene, lokale Marketingstrategien den entscheidenden Unterschied machen können, insbesondere in ländlichen Regionen, wo die Konkurrenz um Fachkräfte und Kundinnen stetig wächst (über Quelle: Zeit.de). Erweiternde Recherche: • Die Digitalisierung in Handwerksbetrieben und Mittelstand erfährt branchenweit neue Impulse, vor allem wegen des anhaltenden Fachkräftemangels und sich ändernder Konsumgewohnheiten. Schlüssel bleibt eine individuelle, authentische Außendarstellung, die moderne Technik mit regionalen Werten verbindet (über Quelle: FAZ.net). • Digitale Sichtbarkeit und gezielte Onlinewerbung zählen mittlerweile auch im Bausektor oder bei lokalen Dienstleistern zu handfesten Wettbewerbsvorteilen. Unternehmen, die gezielt in ihre digitale Präsenz investieren, berichten von deutlichen Steigerungen bei Anfragen und qualifizierten Bewerbungen (über Quelle: t3n.de). • Der direkte Draht zu Bewerberinnen und Bewerbern wird über soziale Netzwerke und Suchmaschinenkampagnen zunehmend wichtiger. Der Wechsel von Passivität zu aktiver Ansprache ist dabei für viele Traditionsunternehmen ein Lernprozess (über Quelle: Zeit.de).