Ruprecht Polenz sprach sich angesichts der aktuellen politischen Lage und innerparteilicher Unruhe für eine klare Linie und gegen öffentliche Machtspiele in der CDU aus. Die jüngste Äußerung von Friedrich Merz, die seinen Führungsanspruch unterstreicht, soll beruhigend auf die Partei wirken und vor allem Stabilität demonstrieren – gerade in unsicheren Zeiten. Weiterführend zeigen aktuelle Diskussionen und Kommentare in deutschen Medien, dass das Thema Führungswechsel in der Union durchaus brodelt, Merz sich aber vorerst klar positioniert und damit die Union auf Konsens und Kontinuität verpflichtet. Darüber hinaus wird in der Presselandschaft häufig betont, wie wichtig es für die Partei ist, nach außen hin Geschlossenheit zu wahren, um ihr Profil gegenüber den politischen Mitbewerbern – insbesondere angesichts wachsender Herausforderungen sowohl im Inland als auch international – nicht weiter zu schwächen. Auch tauchen in den aktuellen Medienberichten weiterhin Spekulationen über eine mögliche Nachfolge auf, wobei Insider und Beobachter die Unruhe innerhalb der CDU durchaus kritisch sehen. Merz' persönliche Note – sein Hinweis auf das lange Leben seines Vaters – wurde zudem vereinzelt als Versuch gewertet, Führungsansprüche subtil humorvoll und doch bestimmt zurückzuweisen.