Die Junge Union mahnt ihren CDU-Parteitag eindringlich an, die Debatte und Entscheidung zu zentralen Sozial- und Wirtschaftsreformen nicht weiter zu vertagen. JU-Chef Johannes Winkel fordert greifbare Beschlüsse und warnt vor einem weiteren Parteitag, der sich in Kompromissen oder Kommissionen verliert. Die Präsenz von Ex-Kanzlerin Merkel wird einerseits als Zeichen der Einigkeit gesehen; andererseits betonen führende CDU-Politiker, dass die Partei jetzt mit Entschlossenheit und Zusammenhalt überzeugende Konzepte liefern müsse – auch vor dem Hintergrund einer spürbar kriselnden Wirtschaft. Darüber hinaus wurde berichtet, dass die Union aktuell unter Druck steht, ihre inhaltliche Linie zu schärfen, da Wähler wie auch Wirtschaft und Sozialverbände laut jüngsten Medienberichten von der CDU mehr Klarheit und Richtungsfestigkeit einfordern. Auch innerhalb der Parteibasis ist ein wachsendes Unbehagen zu spüren, dass sich die CDU zu häufig in internen Prozessen und Machtfragen verliert, statt mutige, konkrete Politik zu präsentieren. Zusätzliche Stimmen fordern, die Integration verschiedener Flügel und eine breitere gesellschaftliche Verankerung aktiver anzugehen, um wieder als eine echte Gestaltungspartei wahrgenommen zu werden.