Bertelsmann investiert weiterhin kräftig in Gütersloh – Über eine Milliarde Euro seit 2013

Gütersloh – Der internationale Medienriese Bertelsmann hat letztes Jahr signifikant in den Standort Gütersloh investiert: Insgesamt gingen 2025 etwa 50 Millionen Euro in die dortigen Sparten – Schwerpunkte lagen vor allem bei Arvato Systems und der Arvato Group. Seit 2013 stiegen die Investitionen in Ostwestfalen-Lippe (OWL) so auf rund eine Milliarde Euro. Und: Das Bekenntnis zum Heimatstandort bleibt klar – Bertelsmann plant in Zukunft weitere umfangreiche Investitionen in der Region.

heute 12:52 Uhr | 4 mal gelesen

Thomas Rabe, Vorstandschef von Bertelsmann, bringt es auf den Punkt: "Gütersloh bleibt das Herz unseres Konzerns." Rund 10.000 Menschen arbeiten dort für Bertelsmann – eine stolze Zahl, die den Standort nicht nur zum größten des Unternehmens, sondern auch zu einem wichtigen Eckpfeiler für die weitere Entwicklung macht. Kein Wunder, dass Bertelsmann stets wieder investiert: nicht nur ins Geschäft, sondern bewusst auch ins gesellschaftliche und kulturelle Leben vor Ort. Im letzten Geschäftsjahr wurden mehr als 200 lokale Organisationen, Vereine und Initiativen mit rund 300.000 Euro gefördert. Dazu kommen Sachspenden – unter anderem mehr als 6.000 Bücher, und auch eine traditionelle Weihnachtsspende an die Bielefelder Palliativ-Initiative "Der Weg nach Hause". Seit 2006 gingen hierhin rund eine halbe Million Euro. Insgesamt hat Bertelsmann in Gütersloh seit 2013 circa vier Millionen Euro gespendet. Die Zahl der Mitarbeitenden stagniert auf hohem Niveau – Jahr für Jahr etwa 10.000 Beschäftigte, damit bleibt Bertelsmann weiterhin der größte private Arbeitgeber vor Ort. Nachwuchsförderung ist ein weiteres Thema: Über 100 neue Azubis und duale Studierende starteten 2025 in der Region, und alle Absolventen bekamen ein Arbeitsplatzangebot für den Konzern. Kulturell fällt Bertelsmann gleich mehrfach auf, etwa beim internationalen Management-Treffen im Juni, das hunderte Führungskräfte nach Gütersloh brachte. Auch die Ausstellung "Opera Meets New Media" im Theater Gütersloh und das vielbeachtete Literaturformat "Blaues Sofa" prägen das kulturelle Bild der Stadt kräftig mit. 2026 hat Bertelsmann erneut einiges vor: Weitere literarische Veranstaltungen sind geplant, es wird den 50. Geburtstag des Corporate Centers gefeiert und noch einige weitere Highlights dürften folgen – wobei Experimentierfreude und Traditionsbewusstsein nicht im Widerspruch stehen. Bertelsmann versteht sich als internationaler Player mit starken lokalen Wurzeln – und dieses Gleichgewicht wird offenbar bewusst gepflegt. Ob das immer so bleibt? Wer weiß, aber aktuell sieht es ganz danach aus.

Bertelsmann hat seinen Standort Gütersloh in den vergangenen zehn Jahren zum strategischen Kern weiterentwickelt und rund eine Milliarde Euro dort investiert – mit Schwerpunkten auf den IT- und Logistikbereich. Das soziale und kulturelle Engagement in der Stadt ist weiterhin vielfältig, darunter die Unterstützung dutzender Organisationen, die Durchführung hochkarätiger Veranstaltungen und die Förderung von Nachwuchs – hier scheint Bertelsmann seine Verbindung zur Region nachdrücklich zu betonen. Die Beschäftigtenzahlen und Ausbildungsangebote bleiben konstant hoch, dennoch verändern sich Medienwelt und Unternehmenslandschaften stetig – wie Bertelsmann auf die Herausforderungen von Digitalisierung, internationalen Märkten und gesellschaftlichen Veränderungen langfristig reagiert, bleibt spannend. Aktuelle Recherchen zeigen, dass Bertelsmann auch 2024/2025 mit einem stabilen Umsatz von 19 Mrd. Euro und einer klaren Fokussierung auf Digitalisierung und Innovation unterwegs ist. Zudem wurde im Juni 2024 der gesellschaftliche Dialog mit lokalen Kulturprojekten weiter gestärkt, und das Unternehmen engagiert sich in neuen Ausbildungsinitiativen zur Förderung digitaler Kompetenzen. Verschiedene Branchenmedien berichten außerdem von Bertelsmanns Investitionen in nachhaltige Logistik und internationaler Expansion bei gleichzeitiger Betonung des regionalen Bezugs.

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