JU-Chef Johannes Winkel will trotz Altersgrenze erneut kandidieren

Obwohl er bald 35 wird und damit eigentlich zu alt wäre, plant Johannes Winkel offenbar, auch in den nächsten zwei Jahren an der Spitze der Jungen Union zu bleiben. Der amtierende Bundesvorsitzende unserer Nachwuchs-CDU/CSU bleibt damit wohl länger Chef als erwartet.

heute 12:37 Uhr | 7 mal gelesen

Der neue Deutschlandtag der Jungen Union steht Anfang Oktober an – und das praktisch direkt vor Johannes Winkels 35. Geburtstag. Laut JU-Satzung dürfen Bundesvorsitzende jedoch so lange dabei bleiben, bis sie ihr Amt offiziell abgeben, egal wie alt sie sind. Damit könnte Winkel, sofern er wiedergewählt wird, theoretisch erst 2028 ausscheiden – deutlich über dem regulären Alterslimit. Erwähnt werden sollte: Winkel mischte politisch zuletzt kräftig mit. Er äußerte Bedenken bezüglich der Rentenpolitik sowie zur Entlastungspolitik der von Merz geführten Unionsregierung. Sein Rückhalt in JU-Kreisen scheint momentan fast unerschütterlich: 'Winkel macht aus Sicht vieler einen hervorragenden Job und kann auf breite Unterstützung zählen', so Stimmen aus dem parteiinternen Umfeld.

Johannes Winkel strebt trotz der bevorstehenden Überschreitung der Altersgrenze von 35 Jahren eine weitere Amtszeit als Bundesvorsitzender der Jungen Union an. Die JU-Satzung erlaubt es Amtsträgern, bis zum regulären Ende ihrer Amtszeit aktiv zu bleiben, was Winkel einen Verbleib bis 2028 ermöglicht. Debatten über Altersgrenzen und 'Verjüngung' von Parteien ziehen sich durch viele politische Organisationen, doch Winkels starke Position und breite Rückendeckung aus den eigenen Reihen sprechen für seine Wiederwahl. Laut Medienberichten bleibt zugleich der Ruf nach einer stärkeren Einbindung jüngerer Mitglieder laut, auch die JU positioniert sich zu aktuellen politischen Themen wie Rentenpolitik, Klimaschutz und Zukunftsorientierung konservativer Politik nach der Europawahl. In den letzten Tagen wurde insbesondere diskutiert, welche Rolle die Nachwuchsverbände in der strategischen Ausrichtung der Parteien spielen und wie sie Reformimpulse für die Mutterparteien geben können.

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