Andrea Nahles, Vorstand der Bundesagentur für Arbeit, begrüßt die Debatte um kürzere Arbeitszeiten, macht dabei aber klar: Zentrale Voraussetzung ist eine gesteigerte Produktivität – am besten durch den klugen Einsatz von KI. Die BA beobachtet, dass die Akzeptanz von KI-Technologien in Unternehmen zuletzt überraschend stark gestiegen ist – ein Faktor, der offenbar dringend nötig ist, um die zurückgehende Produktivität in Deutschland wieder ins Positive zu drehen. Die Hoffnung: Fortschritt durch Technik entlastet Beschäftigte und kürzt die nötigen Arbeitsstunden, anstatt sie zu verlängern, wie die aktuelle Umfrage zeigt. In aktuellen Berichten der letzten 48 Stunden wird das Thema KI und Arbeitsmarkt breit diskutiert: • Laut FAZ hat der Einsatz von KI das Potenzial, nicht nur Spitzenkräfte, sondern auch kleinere und mittlere Unternehmen signifikant zu unterstützen, wobei die Integration bislang noch mit Unsicherheit und hohem Schulungsaufwand verbunden ist (https://www.faz.net). • Die Zeit beschäftigt sich mit den ethischen und sozialen Folgen von KI im Arbeitsleben und mahnt an, dass Regulierung und Weiterbildung entscheidend darüber bestimmen, ob Beschäftigte von kürzeren Arbeitszeiten tatsächlich profitieren oder verdrängt werden (https://www.zeit.de). • Bild berichtet von einem neuen Pilotprojekt, das Chatbots im öffentlichen Dienst ausprobiert, um Bürokratie abzubauen und die Effizienz zu steigern – mit ersten positiven Auswirkungen auf die Arbeitsbelastung (https://www.bild.de).