KiKA startet innovatives Streaming-Angebot für Kinder auf Smart-TVs – Gemeinsam mit ARD und ZDF in die Zukunft

Erfurt – Der Kinderkanal von ARD und ZDF (KiKA) präsentiert ein runderneuertes Streaming-Erlebnis für junge Zuschauer:innen: Die überarbeitete Smart-TV- und HbbTV-App orientiert sich erstmals noch stärker an alltäglichen Gewohnheiten von Kindern und Familien. Die Navigation ist intuitiver, die Inhalte gezielter auffindbar – alles basierend auf dem StreamingOS, der neuen technischen Basis von ARD und ZDF.

heute 10:59 Uhr | 2 mal gelesen

KiKA setzt einen deutlichen Akzent innerhalb des öffentlich-rechtlichen Streaming-Netzwerks: Als eine der ersten Plattformen nutzt der Sender die gemeinsame technische Infrastruktur von ARD und ZDF, was deutlich nachhaltiger und effizienter ist, unter anderem durch geteilte Komponenten wie Videoplayer und Empfehlungssysteme. Dank dem Zusammenspiel aus moderner Technik, pädagogischer Kompetenz und einem kinderfreundlichen Look entsteht so ein digitaler Ort, an dem Mädchen und Jungen sicher und altersgemäß Medien erleben können – ganz im Sinne des öffentlich-rechtlichen Auftrags. „Wir richten unser neues SmartTV-Angebot konsequent an den echten Lebenswelten von Kindern und Eltern aus und bringen ihre Sichtweisen in den technischen Fortschritt mit ein“, betont Roman Twork, KiKA-Programmgeschäftsführer. Der Einstieg ins StreamingOS sei dabei mehr als reine Technik: Er ermögliche ein nachhaltiges, kindersicheres Medienerlebnis mit Blick in die Zukunft. Auch ARD-Plattform-Experte Bertram Gugel lobt die Signalwirkung des Projekts: „Die erfolgreiche Umsetzung mit KiKA ist ein starkes Beispiel dafür, wie sinnvoll und modellhaft unsere Zusammenarbeit über die Sender hinweg sein kann. Unsere gemeinsame Infrastruktur trägt uns in die Zukunft.“ Ein Blick aufs neue Angebot: Es gibt nun eine sichere, komplett werbefreie Umgebung, in der alle KiKA-Kinderinhalte aus ARD und ZDF an einem Ort zu finden sind. Im Bereich 'Meine Videos' lassen sich Favoriten speichern und laufende Sendungen später weiterschauen. Der Livestream steht erstmals direkt in der HbbTV-App zur Verfügung. Verbesserte Suchfunktionen, Filter für Untertitel/DGS sowie ein übersichtliches A–Z-Verzeichnis machen die Bedienung leichter und barrierearmer. Das neue Interface wurde mit Feedback aus Testgruppen aus Kindern und Eltern entwickelt – sie empfanden die Oberfläche als angenehm aufgeräumt, vertraut und modern. Außerdem lobten sie die Fülle an nicht-linearen Inhalten, die über das normale TV-Programm hinausgehen. Zum Hintergrund: Mit StreamingOS bündeln ARD und ZDF ihre Ressourcen, um eine smarte, leistungsstarke Plattform für öffentlich-rechtlichen Rundfunk von morgen zu schaffen, bei der auch technologische Souveränität und Unabhängigkeit über die Open-Source-Strategie im Fokus stehen. Nutzer profitieren von vernetzten Profilen, personalisierten Empfehlungen und einheitlichen Zugängen zu beiden Mediatheken. Über die Offenlegung des Quellcodes wird zudem die technologische Weiterentwicklung kulturell und europaweit gefördert – ein wichtiger Beitrag zu einem vielfältigen Mediensystem, das weit über Deutschland hinausstrahlt. Wer mehr wissen möchte, findet weitere Hintergründe und ein Videointerview unter https://kommunikation.kika.de/presse-informationen/pressemitteilungen/2026/hbbtv-smarttv-kika-app-100.html. Pressekontakt: KiKA – Der Kinderkanal ARD/ZDF Unternehmenskommunikation Gothaer Straße 36 99094 Erfurt Tel. +49 361.218-1827 E-Mail: kommunikation@kika.de kommunikation.kika.de

Der Start des neuen KiKA Smart-TV-Angebots ist Ausdruck eines grundlegenden digitalen Wandels im öffentlich-rechtlichen Rundfunk: Ziel ist es, Kindern eine zuverlässige, sichere und trotzdem moderne Medienplattform zu bieten, die sich an echten Nutzungsmustern orientiert. Bemerkenswert ist dabei, wie offen die Technik als „Open Source“ entwickelt wird, was nicht nur Transparenz, sondern auch eine stärkere europäische Zusammenarbeit in digitalen Bildungsfragen unterstützen soll. Zusätzliche aktuelle Berichte heben hervor, dass die Mediatheken von ARD und ZDF derzeit intensiv an einheitlichen Bedienkonzepten und an Angeboten arbeiten, die besonders Benachteiligte unterstützen – inklusive barrierefreier Features und kindgerechter Nutzerführung. Zudem wird deutschlandweit über neue Allianzen zwischen den öffentlich-rechtlichen Sendern und Schulen nachgedacht, um Medienkompetenz nachhaltig zu stärken. Der regulatorische und gesellschaftliche Druck, kindgerechte und werbefreie Online-Angebote im Netz zu platzieren, wächst laut Medienanalysten weiter, was Initiativen wie die KiKA-App zusätzliche Dynamik verschafft.

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