Was passiert eigentlich mit all den Laptops und Smartphones, wenn sie für Unternehmen zu langsam oder einfach... 'alt' sind? Viele werden entsorgt – aber zum Glück gibt’s Firmen wie afb social & green IT, die diesen Geräten ein zweites Leben einhauchen. Letztes Jahr landeten sage und schreibe 728.000 gebrauchte IT-Geräte und Handys bei diesem gemeinnützigen Unternehmen, das mittlerweile an 20 Standorten quer durch Europa aktiv ist. Besonders bezeichnend: Fast die Hälfte der 700 Angestellten haben eine Behinderung. Solche Zahlen liest man selten. Am Firmensitz in Ettlingen werden die Gerätschaften gelöscht, gesäubert, gründlich durchgecheckt und kommen dann zurück in den Verkauf. Im vergangenen Jahr wurde nicht nur in Deutschland mehr abgeholt (+8,5 %), auch der Wiedereinsatz lag mit 71 Prozent beachtlich über dem Branchenschnitt.
Ein Blick auf die Umweltwirkung erscheint fast utopisch: Laut ihrem Bericht wurden allein 2025 unglaubliche 68.200 Tonnen CO₂-Emissionen, 261.400 Megawattstunden Energie und fast eine halbe Milliarde Liter Wasser eingespart – irgendwo zwischen beeindruckend und kaum fassbar. Was das nebenbei für Metalle und giftige Stoffe bedeutet, kann kaum übertrieben werden: 33.500 Tonnen Rohstoffe und 371.000 Tonnen Problemstoffe blieben ungenutzt, weil sie schlichtweg nicht neu beschafft werden mussten. Das alles lässt sich sogar wissenschaftlich untermauern, denn die ESG-Impact-Daten sind präzise aufgeschlüsselt – ein Segen für Partner wie Siemens oder Audi, die den Klimaschutz nun schwarz auf weiß belegen können.
Es gibt Details, die neugierig machen: Großunternehmen wie Pfizer und Telekom kooperieren längst mit afb, aber neuerdings sind auch Institutionen wie Fraunhofer und Audi an Bord – und auch Behörden setzen dank Rahmenverträge auf die Dienstleistungen. Kein Wunder, wo doch der Markt für aufbereitete IT-Geräte in den nächsten zehn Jahren – zumindest gemessen an seriösen Studien – regelrecht explodieren könnte. Ein bisschen klingt das alles nach heiler Welt, wäre da nicht das raue Marktumfeld mit steigendem Konkurrenzdruck und neuen Anforderungen (Stichwort Device-as-a-Service...). Daniel Büchle, Geschäftsführer, bleibt unbeirrt optimistisch: Qualität und Partnerschaften, das ist der Weg nach vorn. Persönlich unterstreicht mich, dass hier Klimaschutz und Inklusion wirklich nicht nur Slogans sind.
afb social & green IT hat es 2025 geschafft, die Nutzung von rund 728.000 gebrauchten IT-Geräten zu koordinieren und dabei nicht nur ökologisch, sondern auch sozial zu punkten. Das Unternehmen sparte 68.200 Tonnen CO2-Äquivalenten – und setzte mit 49 % Mitarbeitenden mit Behinderung ein starkes Zeichen für Inklusion. Bemerkenswert ist, dass große Namen wie Siemens, Audi oder Fraunhofer zu den Kunden zählen und Behörden verstärkt auf Rahmenverträge setzen, während die Branche insgesamt einen Boom für die Wiedervermarktung gebrauchter Computer erwartet.
Laut der Süddeutschen Zeitung boomt der Gebrauchtmarkt in Deutschland, weil Unternehmen verstärkt auf Nachhaltigkeit achten und rechtliche Vorgaben sie zunehmend zu ressourcenschonendem Handeln zwingen. Branchenexperten beobachten, dass durch die Aufbereitung von Altgeräten nicht nur enorm viel CO2 eingespart wird, sondern auch Lieferketten für Neuprodukte entlastet werden. Die Wirtschaftswoche berichtete jüngst, dass Investoren in diesem Bereich einen massiven Schub erwarten und der Secondhand-IT-Trend vor allem auf die gestiegene Akzeptanz bei großen Unternehmen zurückzuführen ist.
Ergänzende Informationen aus aktuellen Medienberichten zeigen: Die EU plant weitere Regelungen für Reparatur und Wiederverwendung von Elektrogeräten, was Unternehmen wie afb weiter Rückenwind verschaffen dürfte. Zeitgleich wächst die Relevanz von Device-as-a-Service-Modellen, die Unternehmen flexiblere Nutzungsoptionen bieten und noch mehr Geräte in den Kreislauf bringen könnten. IT-Refurbishing ist längst kein Randthema mehr, sondern rückt stärker in das Bewusstsein von Unternehmen, Nachhaltigkeitsbeauftragten und – ja, auch Endkunden.