Kopf-an-Kopf-Rennen: Grüne und CDU in Baden-Württemberg auf gleicher Höhe

Nur noch drei Tage trennen Baden-Württemberg von der Landtagswahl – und laut dem aktuellen ZDF-Politbarometer zeigen sich CDU und Grüne völlig gleichauf. Beide Parteien kommen laut Umfrage auf 28 Prozent, während die AfD auf Platz drei folgt.

heute 22:01 Uhr | 5 mal gelesen

Wer hätte vor ein paar Wochen gedacht, dass es so spannend wird? Mit jeweils 28 Prozent für Grüne und CDU lässt das neue Politbarometer ein waschechtes Fotofinish am Wahlsonntag erwarten. Die SPD muss sich mit 8 Prozent deutlich hinten anstellen, FDP und Linke dümpeln nach der aktuellen Erhebung bei je 5,5 Prozent – das ist schon ziemlich mager. Die kleinen Parteien schaffen es zusammengerechnet immerhin auf sieben Prozent, doch es reicht kaum für Schlagzeilen. Interessanterweise hat die Grüne Partei in nur einer Woche ganze drei Prozent zugelegt, ein beachtlicher Sprung, während die Union nur um einen Prozentpunkt zulegen konnte. Bei der AfD sieht es weniger gut aus, da ging’s bergab um einen Punkt. Noch vor Kurzem schien die CDU praktisch uneinholbar, nun rücken die Grünen mit subtiler Verve auf – Wahlen bleiben einfach unberechenbar. Das Politbarometer selbst gilt als recht treffsicher, was, ehrlich gesagt, den Druck für die Parteien nochmal subtil erhöht.

Ein spannender Wahlkrimi bahnt sich in Baden-Württemberg an: Laut jüngster Umfrage des ZDF-Politbarometers liefern sich CDU und Grüne ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit jeweils 28 Prozent Zustimmung, während die AfD mit Abstand auf dem dritten Rang landet. Auffallend ist das schnelle Aufholen der Grünen; noch vor wenigen Wochen hatten die Christdemokraten einen komfortablen Vorsprung. Die traditionell zuverlässige Methodik des Politbarometers spiegelt wider, wie dynamisch, ja sogar volatil, die Wählerstimmung in letzter Zeit geworden ist. Zudem spielt eine wachsende Wechselbereitschaft der Wähler eine Rolle – immer weniger fühlen sich langfristig an einzelne Parteien gebunden. Hinzu kommt laut umfassender Berichterstattung, dass insbesondere große Themen wie Klimaschutz und Wirtschaftslage aktuell das Wahlverhalten beeinflussen. Die geringe Zustimmung für kleinere Parteien könnte in der Endauszählung am Sonntag aber noch zu Überraschungen führen.

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