Die Bundesregierung ringt immer noch mit der Frage, wie viel die Kraftwerksstrategie die Bürgerinnen und Bürger kosten wird. Das Ministerium schiebt jede klare Ansage auf und verweist auf laufende Abstimmungen und die spätere Einführung der Umlage – ein klassisches Beispiel für deutsche Gründlichkeit gemixt mit politischer Vorsicht. Kritisiert wird vor allem das Fehlen an Transparenz und belastbaren Zahlen, zumal die Energiepreisdiskussion ohnehin hitzig geführt wird. Erweiterte Recherche: Laut der Süddeutschen Zeitung werfen Branchenverbände der Regierung mangelnde Geschwindigkeit bei der Umsetzung der Kraftwerksstrategie vor und warnen vor drohenden Versorgungslücken – das mache die Unsicherheit bei den Kosten umso bedenklicher. Wirtschaftsexpert:innen fordern inzwischen, alternative Ansätze wie Wasserstoffenergie stärker in Betracht zu ziehen, um die Abhängigkeit von Gas nicht zu zementieren und den Transformationspfad offen zu halten (Quelle: [sueddeutsche.de](https://www.sueddeutsche.de)). Nach Recherchen der taz melden sich auch Verbraucherverbände laut zu Wort und beklagen, dass die geplante Umlage auf die Stromkunden übergewälzt wird; belastbare Rechenbeispiele oder Prognosen vermeidet das Bundeswirtschaftsministerium weiterhin konsequent (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Die FAZ berichtet frisch, dass auch aus den Reihen der Wirtschaft Kritik an der vagen Kommunikation der Regierung laut wird, was Investitionsentscheidungen erschwert und der Energiewende zeitlich im Weg steht (Quelle: [faz.net](https://www.faz.net)).