Stephan Brandner, stellvertretender Bundessprecher der AfD, kritisiert den öffentlich-rechtlichen Rundfunk scharf wegen des Missbrauchs von KI-generierten Inhalten und dem Einsatz von älterem Bildmaterial in irreführenden Zusammenhängen. Er sieht darin kein zufälliges Versehen, sondern einen Beleg für eine tiefergehende Krise des Systems, das durch Pflichtbeiträge finanziert werde und die Akzeptanz in der Bevölkerung immer weiter verliere. Auf taz.de wird etwa berichtet, dass der aktuelle Vertrauensverlust nicht nur durch diesen einen Vorfall befeuert wird: Vielmehr spielen steigende Unsicherheit über Nachrichtenquellen und Debatten um Transparenz bei ARD und ZDF eine zentrale Rolle. Die Frage, wie künftig mit KI und Bildmaterialien umzugehen ist, steht inzwischen im Zentrum zahlreicher medienpolitischer Debatten – und nicht nur rechtspopulistische Stimmen pochen auf Reformen und mehr öffentliche Kontrolle. Während andere Quellen wie die Süddeutsche Zeitung ebenfalls den Vorfall kritisch begleiten, weisen sie zudem auf die Notwendigkeit und Komplexität eines grundlegenden Wandels hin, der gesellschaftlich breite Debatten voraussetzt.
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