Ob Impfungen, Vorsorge oder kleine Wunderheilungen – bislang kümmern sich Ärztinnen und Ärzte um unser Wohlbefinden. Aber ist das auch in 20 Jahren noch so? Genau das fragt die Stiftung Kinder forschen: Wie könnten Medizin-Helden der Zukunft aussehen und was machen die eigentlich anders als heute? Kinder zwischen drei und zehn Jahren sollen sich ausdenken, wie unsere Gesundheit beschützt wird, sobald klassische Medizin vielleicht an ihre Grenzen stößt. Riesengroß, mikroskopisch klein, kuschelig oder total abgedreht technisch – Hauptsache, die Fantasie springt über. Ob Filzkünstler, Bastelfans oder Digitalgenies; nichts ist verboten, solange es die eigene Vision zeigt. Und wer weiß: Vielleicht erfinden die Kids ganz neue Superkräfte, von denen heutige Ärzte nur träumen können.
Mitmachen und abräumen
Erzieherinnen, Lehrer und eigentlich jede pädagogische Fachkraft dürfen die Werke direkt einreichen. Wie es genau geht, steht auf mintmachtage.de. Die besten Ideen werden übrigens mit Spielen und Kinderbüchern belohnt – insgesamt 30 bunte Pakete warten auf glückliche Gewinner-Einrichtungen. Wichtig: Einsendeschluss ist der 30. Juni 2026. Die Aktion ist Teil des Wissenschaftsjahres und wird vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt unterstützt.
Fragen? Einfach Katharina Hanraths von der Stiftung Kinder forschen anrufen oder schreiben. Die Kontaktinfos sind auf der Webseite zu finden.
Die Initiative ‚MINTmachtage‘ der Stiftung Kinder forschen lädt Kitas, Horte und Grundschulen dazu ein, gemeinsam mit Kindern Ideen für medizinische Helfer von morgen kreativ umzusetzen – egal ob als Zeichnung, Bastelei oder digitale Collage. Ziel ist es, Kindern einen spielerischen Zugang zu Wissenschaft, Technik und Medizin zu ermöglichen und ihnen früh die Bedeutung von Innovation im Gesundheitswesen zu vermitteln. Neuere Diskussionen rund um die Rolle der Kreativförderung und Teilhabe in Bildungsinstitutionen zeigen, dass Projekte wie diese einen wichtigen Beitrag zu einem modernen, inklusiven Bildungsverständnis leisten; außerdem stehen sie im Kontext der aktuellen Debatte um die Nachwuchsförderung im MINT-Bereich, die vor dem Hintergrund von Fachkräfteengpässen und dem enormen Innovationsbedarf im deutschen Gesundheitssektor immer wichtiger wird.