Der Radsport bleibt ein fester Bestandteil des öffentlich-rechtlichen Programms: Die ARD hat ihre Vereinbarungen verlängert und wird bis 2028 weiterhin täglich live von der legendären Tour de France berichten. Damit ist sowohl das traditionsreiche Männer-Rennen vom 4. bis zum 26. Juli 2026 als auch die zunehmend beliebte Tour de France Femmes (1. bis 9. August 2026) fest im Sendeplan verankert – im klassischen Fernsehen und auch in der ARD Mediathek. Der Saarländische Rundfunk (SR) bleibt wie gewohnt für die redaktionelle Leitung zuständig.
Martin Grasmück, Intendant des SR, unterstreicht die Bedeutung der Tour als globales Sportereignis und betont, dass neben faszinierenden Live-Bildern auch kritische Analysen und Hintergrundberichte Teil der ARD-Übertragung bleiben. Außerdem werden Klassiker wie die Deutschlandtour, die Cyclassics Hamburg und Paris-Roubaix weiterhin von erfahrenen Journalistinnen und Journalisten begleitet. Etwas überraschend springt ab 2027 dann auch das ZDF ganz offiziell in die Live-Berichterstattung ein.
Die Vereinbarung umfasst zudem zahlreiche weitere Rad-Klassiker, Live- und Nachverwertungsrechte, etwa für die Deutschland-Tour und Paris-Roubaix. Schon zum Start der Radsport-Saison 2026 zeigt die ARD am 12. April Paris-Roubaix live – das Traditionsrennen wird ab 14:00 Uhr im TV übertragen und bereits ab 12:05 Uhr im Livestream. Im Anschluss folgt das Frauenrennen, das ebenfalls digital abrufbar ist. Im August 2026 stehen die Live-Übertragungen der ersten, dritten und finalen Etappe der Deutschland Tour an – zwischen Bad Orb, Schwäbisch Hall, Bad Dürkheim und Heilbronn, dabei teilen sich ARD und ZDF die Etappen auf.
Für Nachfragen stehen die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der ARD Sportkoordination sowie des Saarländischen Rundfunks bereit. Mehr unter: ots.de
Die ARD bleibt bis 2028 die Heimat der Tour de France und der Tour de France Femmes im deutschen Fernsehen und setzt dabei auf eine Mischung aus Live-Übertragungen, Hintergrundberichten und Online-Angeboten. Die Vereinbarung mit der ASO geht über das reine Hauptrennen hinaus und schließt weitere wichtige Radsportveranstaltungen ein. Ab 2027 erweitert das ZDF das Live-Angebot ebenfalls, wodurch eine noch größere Reichweite und Vielfältigkeit der Berichterstattung erzielt wird. Aktuell mehren sich in der deutschen Medienlandschaft Stimmen zur Bedeutung der öffentlich-rechtlichen Sportberichterstattung und deren Einfluss auf die Popularität des Radsports – insbesondere im Hinblick auf die rasante Entwicklung und Professionalisierung der Frauenrennen, was der ARD-Vereinbarung besondere Relevanz verleiht. Derweil ringen Radsportveranstalter und Sendeanstalten europaweit um Reichweiten insbesondere gegenüber Streaming-Diensten, was die langfristige Sicherung solcher Rechte bedeutender macht. In den letzten Tagen wurden zudem Debatten über die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei der Vermittlung von Hintergrundinfos zu Doping und Sportpolitik erneut aufgegriffen.