Dass die Tour de France im deutschen Fernsehen künftig noch präsenter sein wird, ist mehr als eine Randnotiz für Sportfans. ARD und ZDF haben sich jüngst mit der französischen Amaury Sport Organisation (ASO) auf einen Deal geeinigt, der die Übertragungsrechte beider Tour-Wettbewerbe – der Männer wie der Frauen – bis Ende 2028 in ihren Programmen sichert. Und das ist nicht alles: Auch die traditionsreichen Radrennen Deutschland Tour, die Cyclassics in Hamburg und einige weitere Klassiker fallen unter diese Medienpartnerschaft. Ein paar harte Fakten für Kalenderfreunde: Im August 2026 können Interessierte die Deutschland Tour wieder nahezu täglich live bei ARD und ZDF erleben – Etappenziele wie Schwäbisch Hall, Heilbronn oder Bad Orb stehen auf dem Plan. Kurzer Einschub: Wer noch auf Ansprechpartner oder gar Pressefotos schielt, dem stehen zahlreiche Kontaktmöglichkeiten offen, sei es per Telefon, Mail oder über den Pressebereich auf zdf.de. Was auffällt: Durch die Kooperation bekommen zahlreiche Radsportereignisse endlich auch online ein größeres Publikum. Natürlich ist es auch ein Signal, wie wertvoll öffentlich-rechtliche Live-Sportberichterstattung für das Gemeinschaftserlebnis hierzulande bleibt.
Erstmals seit Jahren sichern sich ARD und ZDF die exklusiven Rechte, beide Tour de France-Ausgaben (Männer und Frauen) mindestens bis 2028 im Free-TV und online zu zeigen. Nicht zu vernachlässigen: Auch für deutsche Radsportevents wie die Deutschland Tour und das Hamburger Traditionsevent Cyclassics wird die Berichterstattung gestärkt. International betrachtet gibt es parallel Trends: In Frankreich verlagert sich Radsport ebenfalls verstärkt ins Streaming, während in Großbritannien neue Pay-TV-Initiativen entstehen. Außerdem ist bemerkenswert, wie sich die Frauen-Tour de France – nach ihrer Wiederbelebung 2022 – kontinuierlich wachsender Sichtbarkeit erfreut und mit expliziter TV-Präsenz aus der Nische geholt wird.