Mit dem Jahreswechsel setzt Lidl die Tradition der Preisanpassungen fort und reicht gesunkene Rohstoffkosten in Form von geringeren Preisen an seine Kunden weiter. Wichtige Artikel wie Reis, Backwaren oder Knäckebrot werden bis zu 20 Prozent günstiger, und das unabhängig davon, ob man im Norden oder Süden einkauft – regionale Abweichungen gibt es nur für bestimmte, lokal verfügbare Produkte. Insgesamt entspricht dieser Schritt dem aktuellen Trend im deutschen Einzelhandel, bei dem Preiskämpfe und zunehmend preissensible Kunden den Markt entscheidend beeinflussen. Recherchen auf taz.de und zeit.de bestätigen: Die aktuellen Preissenkungen stehen im Kontext eines verschärften Wettbewerbs unter den Discountern. Auch Wettbewerber wie Aldi reagieren auf Lidl und reduzieren die Preise für Grundnahrungsmittel. (Siehe z.B. Artikel auf der Startseite von taz.de). Darüber hinaus deuten Marktanalysen darauf hin, dass sich die Preisstrategie von Discountern wie Lidl immer stärker an veränderten Konsumgewohnheiten und Preisvergleichen in sozialen Medien orientiert – Discounter nutzen die öffentliche Wahrnehmung gezielt als Marketingwerkzeug (vgl. spiegel.de). Ein weiteres Thema in den aktuellen Nachrichten ist die Nachfrage nach Transparenz und fairen Arbeitsbedingungen, die gerade bei Preiskämpfen kritisch hinterfragt wird (siehe auch aktuelle Berichte auf sueddeutsche.de).