Die SPD bleibt hinsichtlich eines erneuerten Koalitionsvertrags reserviert und sieht im jetzigen Vertrag genug Spielraum für anstehende Herausforderungen, insbesondere angesichts der geplanten Kommissionsentscheidungen zu sozialen Sicherungssystemen im Jahr 2026. Zugleich erkennen die Sozialdemokraten die Notwendigkeit flexibler Kurskorrekturen an, die sich aus unvorhersehbaren Krisen wie Pandemie, Fluchtmigration und Ukraine-Krieg ergeben haben. Die CDU fordert hingegen eine explizite Überarbeitung, um so die Weichen für eine konstruktive Zusammenarbeit in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode neu zu stellen – ob es zu einer tatsächlichen Neuauflage des Vertrages kommt, ist bislang allerdings offen. Laut aktuellen Berichten in großen deutschen Medienhäusern gibt es parteiübergreifend Unsicherheiten, wie ein mögliches ‚Update‘ ausfallen könnte; faktisch bleibt der Ton zwischen SPD und CDU geprägt von gegenseitigem Abtasten. Jüngere Analysen in der Presse zeigen, viele Abgeordnete sehen die Notwendigkeit für mehr Klarheit in der Zusammenarbeit, jedoch auch die Gefahr zusätzlicher Konflikte, wenn zentrale Themen wie Sozialpolitik oder Migrationsfragen aufgemacht werden. Übergeordnete Debatten zur Regierungsarbeit tendieren derzeit zu vorsichtiger Kontinuität anstatt radikaler Umbrüche.