Linnemann fordert Steuerentlastung statt Minijob-Aus

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann sieht die Lösung der Arbeitsmarktprobleme nicht in der Abschaffung von Minijobs – sondern plädiert für eine echte Steuerreform.

heute 16:51 Uhr | 5 mal gelesen

„Viele Menschen hierzulande müssen einen Minijob übernehmen, weil sie – schlicht gesagt – mit dem Geld aus ihrem Hauptjob nicht über die Runden kommen“, meinte Carsten Linnemann am Mittwoch im Gespräch mit ‚Welt‘. Es sei nicht das Grundgehalt, das zu niedrig sei, sondern das, was nach Abzug von Steuern und Abgaben tatsächlich im Portemonnaie landet. Daran krankt das System, meint Linnemann. "Wollen wir jetzt wirklich denen den Minijob streichen, die sonst nicht mal einen kleinen Urlaub zahlen könnten?", fragt er fast schon polemisch. Er fordert: „Wenn man es schafft, dass mehr Netto vom Brutto bleibt, etwa indem man die Sozialabgaben senkt und die Menschen steuerlich entlastet, dann können wir überhaupt erst offen über die Zukunft der Minijobs diskutieren." Aber aktuell, das betont er nochmals, "kann man denjenigen, die damit über Wasser bleiben, den Nebenverdienst nicht einfach wegnehmen." So einfach ist es nämlich nicht. Und ehrlich? Ich finde, sein Punkt hat durchaus Gewicht.

Linnemann, CDU-Generalsekretär, betonte, dass eine Steuer- und Abgabenreform – also mehr Netto vom Brutto für die Leute – das entscheidende Thema sei, nicht die Abschaffung von Minijobs. Viele Arbeitnehmer wenden sich notgedrungen Nebenjobs zu, weil die Haupteinnahmequelle alleine schlicht nicht reicht. Gerade auf dem angespannten Arbeits- und Wohnungsmarkt ist diese Sichtweise aktuell wieder Gegenstand politischer Debatten; die Bundesregierung plant teils strengere Regeln oder Veränderungen, aber die Meinungen hierzu gehen weit auseinander. Aus aktuellen Online-Recherchen: Die Ampelkoalition sieht sich mit zunehmender Kritik an ihrem Kurs in der Steuerpolitik konfrontiert und die Opposition fordert mehr Klarheit bei Entlastungen, während Gewerkschaften weiterhin Mindestlohnerhöhungen und faire Löhne fordern. Studien zeigen zudem, dass Minijobs zwar Flexibilität ermöglichen, aber langfristig ein Risiko für Altersarmut bedeuten können. Laut aktuellen Nachrichtenportalen wächst der Druck auf die Politik, strukturelle Reformen vorzunehmen, bevor an einzelnen Stellschrauben wie Minijob-Regelungen gedreht wird.

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