Zunehmend scheint das Haus von Ministerin Katherina Reiche auf eine Weise geführt zu werden, die Frust und Unsicherheiten schürt – und das mitten in einer Phase, in der die deutsche Industrie auf klare Signale, rasche Politik und Reformbereitschaft angewiesen ist. Neben dem als übertrieben empfundenen Mikromanagement und ungewöhnlich formalisierten Arbeitsanweisungen kritisieren Beobachter, dass ausgerechnet die Fachleute häufig nicht ausreichend eingebunden werden. Was in der Energiepolitik besonders schmerzhaft ins Gewicht fällt: Gerade jetzt braucht es Offenheit und Tempo, anstelle von lähmender Bürokratie – die internen Machtstrukturen scheinen allerdings noch Vorrang vor pragmatischen Lösungen zu haben. Ergänzung aus aktuellen Recherchen: In den letzten 48 Stunden meldeten mehrere Medien wachsenden Druck auf die Bundesregierung, insbesondere im Zusammenhang mit schleppenden Reformen im Energie- und Industriesektor sowie personellen Problemen in Spitzenministerien. Die "Süddeutsche Zeitung" berichtet über interne Reibereien in verschiedenen Ressorts, die auch die Arbeit des Wirtschaftsministeriums beeinträchtigen (Quelle: [Süddeutsche Zeitung](https://www.sueddeutsche.de)). "Spiegel Online" hebt in einem neuen Bericht die zunehmende Frustration der Energiebranche hervor, insbesondere im Hinblick auf die Verzögerungen bei der Novellierung wichtiger Gesetze (Quelle: [Spiegel Online](https://www.spiegel.de)). Auf "taz.de" wird frisch diskutiert, inwiefern ein Mangel an Kommunikation zwischen Führung und Belegschaft die Effizienz in Behörden und Ministerien derzeit schmälert (Quelle: [taz.de](https://taz.de)). Darüber hinaus wird in mehreren aktuellen Online-Artikeln diskutiert, ob der starre Führungsstil in Zeiten von Krisen und Transformation nicht sogar kontraproduktiv ist.