Der NESCAFÉ Plan 2030 stellt den Umbau des Kaffeeanbaus in den Fokus: Neue, die Natur fördernde Methoden sollen auf Farmen zur Regel werden – sei es mittels Agroforst, kluger Fruchtfolgen oder weniger, aber gezielter Düngung. Die Hoffnung: Gesündere Böden und künftig stabilere Erträge. Regionen, in denen Mischkulturen einziehen, ernten nicht nur Kaffee, sondern auch neue Einkommensquellen. Für 2025 meldet NESCAFÉ ein Minus von 18,3 % bei den Treibhausgasemissionen aus der Kaffeeproduktion (im Vergleich zu 2018). 'Mehr als die Hälfte unseres Kaffees stammt jetzt aus regenerativem Anbau – das ist ein dickes Ausrufezeichen', sagt Antje Shaw, Nachhaltigkeitschefin bei NESCAFÉ. Die Unterstützung umfasst auch Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels: Ältere Pflanzen bringen weniger – und sind anfälliger; also verteilt NESCAFÉ Setzlinge widerstandsfähiger Sorten. Über 20 Millionen gingen 2025 an Landwirt:innen. 94,3 % des Kaffees sind inzwischen nachverfolg- und überprüfbar beschafft – unabhängig zertifiziert, wie Nestlé es verlangt. Was herumkommt? Größtenteils gut, aber der Fortschrittsbericht lässt erste Einblicke in soziale Themen und Kinderrechtsschutz zu: Zusammen mit Terre des Hommes und der ILO werden Programme zur Sicherung von Arbeitsrechten und Kinderschutz weiterentwickelt. Ganzheitlich betrachtet schraubt NESCAFÉ so an der Weichenstellung, wie Kaffee in Zukunft angebaut und gehandelt werden muss. Und: Fast der gesamte Produktionsstrom (98,6 %) stammt bereits aus erneuerbaren Quellen.
NESCAFÉ meldet 2025 einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zur Nachhaltigkeit im globalen Kaffeeanbau – mehr als die Hälfte des eingekauften Kaffees stammt aus regenerativer Landwirtschaft. Ziel ist die Förderung von nachhaltigen Anbaumethoden, verbesserten Lebensbedingungen für die Kaffeebäuer:innen sowie eine Reduktion umweltbelastender Emissionen, insbesondere durch angepasste Fruchtfolgen, größere Artenvielfalt auf den Feldern und energieeffiziente Produktion. Hinzu kommen Programme für Kinderrechte, Partnerschaften für Arbeitsstandards und Transparenz bei der Rohstoffbeschaffung. Neuere Recherchen zeigen, dass andere große Kaffeekonzerne verstärkt auf nachhaltige Lieferketten setzen, teils aber an den Kosten und dem Konsumverhalten der Verbraucher:innen scheitern. Auch wirken externe Faktoren – etwa die anhaltende Dürre in Lateinamerika oder der Preisdruck in Asien – als ernstzunehmende Hindernisse; darüber hinaus gibt es Kritik an der praktischen Umsetzbarkeit und unabhängigen Kontrolle der deklarierten Standards. Zeitgleich wurden auf verschiedenen Medienplattformen neue Initiativen großer Kaffee-Marken vorgestellt, die sich dem Thema soziale Gerechtigkeit, Klimaschäden im Kaffeeanbau und der Diversifizierung des ländlichen Einkommens widmen.