Michael Mittermeier wird mit dem Bayerischen Kabarettpreis geehrt

Die Gewinner des Bayerischen Kabarettpreises 2026 stehen fest – am 9. November werden sie im Münchner Lustspielhaus gefeiert.

heute 11:05 Uhr | 2 mal gelesen

Es gibt Menschen, bei denen spürt man schon nach wenigen Sätzen, dass sie Bühnenluft förmlich atmen – Michael Mittermeier gehört ganz klar dazu. Nicht nur ist er selbst schon seit Jahrzehnten ein Fixstern am deutschen Comedy-Himmel, er gibt auch dem Nachwuchs immer wieder eine Chance. Für genau diese Mischung aus Witz, Haltung und Talentförderung bekommt Mittermeier nun den Hauptpreis des Bayerischen Kabarettpreises 2026. Neben ihm werden Tina Teubner für musikalische Satire, Aurel Mertz als kreativer Impulsgeber und Rebecca Pap als Shootingstar ausgezeichnet. Moderiert wird die Gala – ganz klassisch in München – von Ferdinand Hofer, den viele sicher aus dem Tatort kennen. Musikalisch geht es bayerisch weiter, mit d'BavaResi – einer Combo, die für die Kabarettszene fast so typisch ist wie der Leberkäs. Während der Bayerische Rundfunk und das Münchner Lustspielhaus jedes Jahr die Preise vergeben, ist die Bedeutung des Kabaretts irgendwie zeitlos, findet BR-Programmdirektor Kultur, Björn Wilhelm: Satire lockert auf, öffnet die Fenster, wenn einem die Sicht mal wieder zu eng wird. Iris Mayerhofer vom BR-Abteilungsleiter-Team unterstreicht außerdem, wie verbindend das Lachen ist – gerade in Zeiten, in denen so oft nur noch Gräben gesehen werden. Die Verleihung steht für eine lebhafte, pluralistische Szene. Seit 1999 feiert der Bayerische Kabarettpreis Kabarettist*innen, Comedians – und die, die gerade erst loslegen. Und klar, Fotos für die Presse gibt’s natürlich auch. Wer will, kann am 12. November im BR schmunzelnd zuschauen.

Michael Mittermeier wird im Jahr 2026 mit dem Hauptpreis des renommierten Bayerischen Kabarettpreises ausgezeichnet, eine Würdigung für seine jahrzehntelange Rolle als prägenden Comedian und Förderer junger Talente. Mit ihm werden Tina Teubner (Musikpreis), Aurel Mertz (Creator-Preis) und Rebecca Pap (Senkrechtstarter-Preis) prämiert. Die Preisverleihung am 9. November im Münchner Lustspielhaus zeigt erneut die wachsende Bedeutung von Kabarett und Satire für gesellschaftlichen Diskurs und Zusammenhalt – ein Befund, den auch zahlreiche aktuelle Beiträge in Magazinen wie der "Süddeutschen Zeitung" und "zeit.de" unterstreichen. Mittermeier selbst ist gerade mit seinem ironisch-bissigen Programm unterwegs und mischt sich immer wieder politisch ein, wie zuletzt in Diskussionen um Meinungsfreiheit auf Social-Media-Plattformen. Auch im Umfeld des Preises wurde die Rolle von Kabarett als gesellschaftliches Korrektiv betont, die weit über Unterhaltung hinausgeht, was die Jury in ihren Begründungen hervorhob.

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