Europa kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen, solange Konflikte im Nahen Osten derart nachhallen – sei es über Energiepreise, Flüchtlingsbewegungen oder politische Destabilisierung. Alabali-Radovan sieht eine Dringlichkeit, die in nüchternen Zahlen kaum auszudrücken ist: Krieg im Libanon bedeutet massenhafte Vertreibung, zerrissene Familien und einen akuten Bedarf an zielgerichteter Hilfe, insbesondere für Schutzbedürftige. Zusätzlich verschärft sich die Lage im Gazastreifen täglich, während parallel im Westjordanland weitere Menschen in einen Strudel der Gewalt geraten – und die Ministerin mahnt, dass Europas Reden nicht genügt, sondern echtes Tun folgen muss. Aktuelle Recherchen zeigen: Die Debatte um Europas Rolle im Nahen Osten wird zunehmend kontrovers geführt. Weitere Stimmen aus der Humanitären Hilfe und Politik fordern lautstark stärkere Zusammenarbeit, schnellere Hilfeankündigungen – und endlich auch politischen Druck auf Akteure, die Konflikte weiter anheizen. Die Gefahr, dass der Krieg auf benachbarte Regionen übergreift, wächst – auch wegen mangelhafter internationaler Diplomatie und der Gefahr, dass extreme Positionen den Ton angeben (beispielsweise durch radikale Siedler im Westjordanland).
heute 14:44 Uhr