Merz’ ursprüngliche Favoritin für das Sport-Staatsministerium, Nadine Keßler, lehnt überraschend ab. Die Nachfolgersuche ist wieder offen – und nun werden auch Kandidatinnen aus anderen Sportarten in Betracht gezogen, damit ein klares Signal für die sportliche Vielfalt Deutschlands ausgesendet wird. Hintergrund der Umstrukturierung ist der Wechsel von Christiane Schenderlein ins Gesundheitsministerium, der die Lücke in der Staatsminister-Riege hinterließ. Die Motive von Keßler sind noch nicht öffentlich gemacht, allerdings steht sie angeblich bei der neuen Frauenfußball-Bundesliga ganz oben auf der Liste für eine Führungsposition, was ihren Verzicht zumindest verständlicher macht. Recherchen zufolge sind in anderen Medien die Gründe für Keßlers Absage samt Reaktionen aus Sport und Politik sowie Details zu möglichen Nachfolgerinnen noch spärlich, einige Namen fallen jedoch bereits im Zusammenhang mit deutschen Olympionikinnen und anderen Sportgrößen. Laut neuen Berichten wird innerhalb der CDU diskutiert, ob das Amt künftig grundsätzlich breiter aufgestellt werden sollte, um mehr gesellschaftliche Gruppen einzubeziehen. Die personalpolitische Baustelle für den CDU-Vorsitzenden Merz bleibt jedenfalls aktuell sehr sichtbar.
21.08.26 13:46 Uhr