Netto als Ernährungspartner der DFB-Frauen: Nährboden für Leistung, Alltag und neue Fans

Netto Marken-Discount engagiert sich jetzt offiziell als Ernährungspartner der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft. Ziel ist nicht nur die Unterstützung der Spielerinnen auf dem Feld, sondern auch ein Bewusstmachen gesunder Ernährung im Lebensalltag – für Sportlerinnen und Fans gleichermaßen.

heute 11:27 Uhr | 3 mal gelesen

Dass Supermärkte und Fußball zusammenpassen? Kaum verwunderlich – schließlich findet das Match zwischen täglichem Einkauf und gesunder Ernährung längst nicht mehr nur auf der Tribüne statt, sondern mitten im Alltag. Netto Marken-Discount expandiert sein Engagement im Sportbereich und übernimmt ab sofort die Rolle als offizieller Ernährungspartner der Frauen-Nationalmannschaft des DFB. Hinter der Partnerschaft steckt mehr als Sponsoringlogo und Stadionpräsenz: Netto will zeigen, dass gesunde Ernährung nicht das Privileg der Profis ist, sondern jede(r) sie im Alltag leben kann. Schon im Vorfeld des Länderspiels gegen Slowenien machte Netto über Ticket Aktionen, Social Media und sogar Radiowerbung auf sich aufmerksam. Am Spieltag selbst? Bodenständige Präsenz mit Aktionen direkt an den Fans. Was mich überrascht: Im Netto-Regal wird bald eine Auswahl eigener Produkte mit den Gesichtern der Nationalspielerinnen zu finden sein – vielleicht begegnen einem bald Alex Popp oder Sydney Lohmann beim Griff zum Joghurt. Die Kommunikationsstrategie fährt mehrgleisig: Neben Audio und Online steht klassische Außenwerbung im Zentrum, gekoppelt mit lokalen Maßnahmen an den über 4.400 Netto-Filialen. Christina Stylianou, Sprecherin von Netto, betont den Anspruch, das Thema Ernährung mit dem Alltag zu verknüpfen und nebenbei neue Zielgruppen zu erreichen. Von DFB-Seite äußert sich Dr. Holger Blask positiv und sieht in der Partnerschaft eine Brücke zwischen der Begeisterung für Frauenfußball und der Verankerung gesunder Ernährung im Alltag. Übrigens: Netto ist kein unbeschriebenes Blatt im Sportsponsoring. Kooperationen mit dem Olympia Team Deutschland oder der Hauptsponsorenschaft beim SSV Jahn Regensburg laufen schon länger. Für Netto geht es, so lese ich es heraus, mehr um ein langfristig sichtbares Bekenntnis zu sportlichen Werten als nur um den schnellen Werbeeffekt. Apropos Werte – gesellschaftliche Verantwortung, Ressourcenschonung und die Förderung nachhaltiger Sortimente stehen ebenfalls hoch im Kurs bei Netto. Und ja, mit mehr als 5.700 Azubis zählt der Discounter zu den wichtigsten Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Man kann sich fragen: Wie viel von dieser Partnerschaft bleibt PR, wie viel davon wirkt wirklich im Alltag der Leute? Vielleicht entscheidet am Ende tatsächlich der Griff ins Regal oder der Austausch auf Social Media. Sicher scheint: Ein einfaches Sponsoring ist das nicht. Das Thema Ernährung und Frauenfußball bekommt so sichtbar einen neuen Anstoß.

Mit Netto als neuem Ernährungspartner der deutschen Frauen-Nationalmannschaft will man Impulse für gesunde Ernährung im Profisport und Alltag setzen. Die Partnerschaft reicht von Werbeaktionen rund um Länderspiele über Produkte mit Spielerinnen auf der Verpackung bis zu Aktivitäten in den Netto-Filialen. Hintergrund ist nicht nur Marketing, sondern auch ein gesellschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit, Nachwuchsförderung und die Unterstützung des Frauenfußballs. Nach Recherche aktueller Nachrichten zeigt sich, dass der Frauenfußball in Deutschland derzeit verstärkt im Rampenlicht steht – sei es durch neue Sponsoren, Diskussionen um Gleichberechtigung oder die jüngste Kritik an der Infrastruktur. Zum Beispiel berichtet "Die Zeit" über die verstärkte öffentliche Wahrnehmung des Frauensports und stellt fest, dass Unternehmen wie Netto mit solchen Partnerschaften wichtige Signale für Sichtbarkeit und Wertschätzung setzen. "FAZ" nimmt Bezug auf die Herausforderungen der Professionalisierung und wie der DFB strategisch auf wachsende Nachfrage nach frauenorientierten Angeboten reagiert. Der Lebensmittelhandel engagiert sich vermehrt im gesellschaftlichen Kontext, etwa durch gezielte Nachhaltigkeitsprojekte und verstärkte Ausbildung junger Fachkräfte. Diese Trends spiegeln sich in der Netto-Partnerschaft wider.

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