Wer nach Mallorca fährt, denkt vielleicht zuerst ans Meer, Sand und Urlaubscocktails. Doch die Dokureihe „Me, Myself, Mallorca“ streift den touristischen Zauber beiseite und blickt stattdessen hinter die Kulissen – mit einer Prise Alltagsdrama. Fünf beeindruckende Frauen wagen dort Großes, jede mit ihrer eigenen Geschichte zwischen Mut, Scheitern, Hoffnung. Da gibt es Rossitza, eine luxuriös-ambitionierte Immobilienmaklerin, die – etwas provokant – den Berufsstand aufmischt. Dann Natalie, Künstlerin und Dreifachmama, zwischen digitaler Kunst, finanziellen Sorgen und leiser Erschöpfung. Malin kämpft als Partysängerin am Ballermann um Rampenlicht und Anerkennung, während Johanna diskret das Zuhause der Schönen und Reichen für deren sporadische Rückkehr wohntauglich macht. Und Annika, Wedding-Planerin, jongliert für andere das Glück, während sie selbst auf den Funken Liebe hofft. Das Leben auf der sonnigen Insel ist eben nicht immer helle – und doch voller Entschlossenheit. Die 45-minütigen Folgen (insgesamt sechs) sind ab sofort in der ARD Mediathek verfügbar. Im SWR sind die Episoden gestaffelt am 13. und 20. April spätabends zu sehen.
Fünf Frauen, jede mit eigensinnigen Zielen und klaren Brüchen im Lebenslauf, stehen im Fokus dieser Doku über das pralle Leben und Scheitern auf Mallorca – jenem Ort, an dem sich Hoffnung und Zweifel zufällig begegnen. Übrigens: Mallorca erlebt derzeit einen touristischen Boom, der aber auch Schattenseiten hat – zuletzt wurde verstärkt über steigende Mieten, Gentrifizierung und Verdrängung von Einheimischen berichtet. Die Serie ist damit weniger Postkarten-Idylle als Momentaufnahme weiblicher Selbstbehauptung zwischen Partys und Realität auf einer Insel im Wandel.