Irgendwie ist es ein typischer Innovationsschritt von KEBA: Nach dem erfolgreichen Start der KeContact P40 für Privatkunden erhält das Modell einen neuen Dreh – und zwar in Form einer Typ-2-Buchse. Das mag auf den ersten Blick simpel erscheinen, ist aber klug gedacht: Gerade auf Firmenparkplätzen oder in gemeinschaftlich genutzten Parkhäusern möchte eigentlich niemand, dass das fest verbaute Kabel schneller verschwindet als die Fahrzeuge selbst. Außerdem: Mit der neuen Buchsenlösung bleibt die Wallbox robuster (Stichwort Vandalismus) und anpassungsfähiger. Technisch bringt die P40 die üblichen KEBA-Standards mit: CE-Konformität, MID- und MessEV-Zertifizierung. Für Profis wohl entscheidend ist die Option auf einen integrierten FI-Schutzschalter, der Zusatzaufwand und -kosten schrumpfen lässt.
Besonders praktisch: Das modulare Konzept entlastet nicht nur Geldbeutel, sondern auch die Nerven der Betreiber. Austausch und Wartung können direkt an Ort und Stelle erfolgen – geschickt, wenn man an große Ladestationen mit hoher Auslastung denkt. Die KeContact P40 passt darüber hinaus in viele Energielösungen hinein, etwa fürs intelligente Überschussladen von PV-Anlagen. Wer mag, steuert und überprüft alles via App oder das KEBA-eigene Portal, was den Einstieg auch für weniger Technikaffine erleichtert.
Erwähnenswert ist das Qualitätsversprechen: KEBA verweist gerne darauf, dass der ADAC die P40 als zuverlässige Dienstwagen-Wallbox ausgezeichnet hat. Ziemlich clever für den Alltag sind außerdem die Updatefähigkeit (Thema V2G, ISO 15118 etc.), offene Schnittstellen (OCPP) und vielfältige Anpassungsmöglichkeiten: Von CI-vorgerechten Farb- und Designlösungen bis zu maßgeschneiderten Funktionspaketen. Unterm Strich bleibt die P40 recht bodenständig: gebaut in Österreich, langlebig, CO2-optimiert – und bereit, den steigenden Ladebedarf zu schultern, ohne gleich zu Murren.
Mit der KeContact P40 setzt KEBA neue Maßstäbe für professionelle Ladelösungen, insbesondere dort, wo Flexibilität und Robustheit zählen. Die Typ-2-Buchse bietet Vorteile im öffentlichen Raum: vandalismusresistenter, keine lost cables und besser an wechselnde Nutzer angepasst. Features wie integrierter FI-Schutzschalter, modulare Wartung, Updatefähigkeit und Offenheit für diverse Backend-Systeme (Stichwort: OCPP-Kompatibilität) machen sie leicht skalierbar und zukunftsfähig. Mit Blick auf die Energiemärkte von morgen ist insbesondere die V2G-Readiness (Vehicle-to-Grid) samt ISO 15118 hervorzuheben, womit KEBA die Tür für bidirektionales Laden öffnet – ein Thema, das in Deutschland immer stärker debattiert wird.
Aktuell sorgen in der Branche nicht nur steigende Zulassungszahlen von E-Autos (und damit wachsender Ladebedarf), sondern auch das neue Gebäudeenergiegesetz und Anreizprogramme für Bewegung: Unternehmen setzen laut Branchenportalen zunehmend auf skalierbare und intelligente Lösungen, die sich auch in überdachten oder urbanen Arealen wirtschaftlich betreiben lassen. Einzelne Bundesländer fördern öffentliche Ladeinfrastruktur weiter – beispielsweise mit Landesprogrammen für Betriebe und Kommunen (s. u.a. t3n, FAZ, Zeit). Parallel wächst der Druck, Ladeprozesse wegen Strompreisschwankungen und Nachhaltigkeitszielen dynamischer an das Gesamtsystem Stromnetz anzupassen, was V2G und modulare Systeme wie die P40 in den Fokus rückt.