Im Kern drehen sich die aktuellen politischen Diskussionen darum, wie Elektromobilität in Deutschland gehörig ins Rollen kommen soll – und warum es trotz neuer E-Auto-Prämie an echten Lösungen hapert. Der Verband der Automobilindustrie mahnt Nachbesserung beim Ladenetz und bei Strompreisen an, sonst bliebe die Förderung ein Strohfeuer. Grüne wie Felix Banaszak beanstanden das Hin und Her der Koalition und kritisieren Fehlanreize, wie die Subventionierung von Plug-in-Hybriden; zudem fehle eine klare Fokussierung auf EU-Hersteller. Erweiterte Details aus aktuellen Quellen: Auch andere Stimmen vermissen Entscheidendes. Laut taz gibt es Sorgen wegen schleppender Netzausbauten und dem Rückzug von Schnelllade-Betreibern, was das Vertrauen in die Ladeinfrastruktur untergräbt (https://taz.de). Mehrere Medien berichten über die Unsicherheit beim anvisierten "Deutschlandnetz" und den daraus resultierenden Engpässen. Immer stärker rückt zudem in den Medien die Frage in den Vordergrund, wie sich die steigenden Strompreise – vor allem für Ladekunden ohne Möglichkeit zum Heimladen – auf die E-Mobilitätswende auswirken. Die öffentliche Debatte legt offen, wie politisch aufgeladene Prämien zwar kurzfristig PR-Erfolge bringen mögen, aber nachhaltige Lösungen für Strompreise, Ladepunkte und Akzeptanz weiterhin ausbleiben.