Rückenwind für grüne Energie: Energy Partners stattet Rheinmetall mit nachhaltigem Strom und Batteriespeichern aus

Traunstein – Im Wettlauf um grünere Industrie setzt Rheinmetall, ein globaler Akteur der Rüstungstechnik, neuerdings auf Energy Partners GmbH aus Traunstein. Gemeinsam gehen sie ambitionierte Pläne rund um Solaranlagen, Batteriespeicher und kreative PV-Carports an, um an Standorten in ganz Deutschland eine Stromkapazität von über 20 Megawatt aufzubauen. Herzstück ist das erste Pilotprojekt am Rheinmetall-Standort Neuss, wo bald 1,5 MW Photovoltaik und ein Batteriespeicher für mehr Energie-Unabhängigkeit sorgen sollen – Baustart: Anfang 2026.

19.01.26 16:28 Uhr | 5 mal gelesen

Mit der neuen Partnerschaft setzen beide Unternehmen ein Signal: Statt Abhängigkeit von langen Lieferketten favorisieren sie robuste Technik 'Made in Europa' oder sogar direkt aus der Nähe. Es geht nicht nur um Image, sondern real messbare Effekte – etwa niedrigere Ausfallraten der Anlagen und weniger Transportstress. Roland Preisler, bei Rheinmetall fürs strategische Energieeinkaufen zuständig, hebt das gegenseitige Vertrauen und die Flexibilität von Energy Partners hervor: 'Ob PV-Module auf den Dächern, Solarfelder auf der Wiese oder clevere Carports – die Leute von Energy Partners sind nicht nur Macher, sondern reden auch Tacheles.' Matthias Giller, Geschäftsführer von Energy Partners, bringt es auf einen nüchternen Nenner: In der Industrie sind Kombinationen aus Solarenergie und Batteriespeichern eigentlich schon Standard – das Neue ist die Offensive, mit der Rheinmetall das Thema jetzt angeht. Ein bisschen Stolz schwingt mit, wenn Giller auf den Schulterschluss mit Rheinmetall verweist: Ihre Lösungen sollen nicht nur umweltfreundlich und sicher, sondern vor allem wirtschaftlich Vorteile bringen. Die Energy Partners GmbH – ein noch recht junges Unternehmen unter dem Dach der MaxSolar GmbH – übernimmt weitgehend die Planung und Umsetzung der Energieprojekte. Der Fokus liegt klar auf Erneuerbaren Energien als Mittel zur Kostenersparnis und Stärkung der Eigenständigkeit der jeweiligen Firmen-Standorte. Hinter den Kulissen läuft dabei ein KI-gestütztes System namens "EPSherpa", das für zusätzliche Effizienzgewinne sorgen soll. Fazit: Wer bei der modernen Stromversorgung nicht auf der Strecke bleiben will, baut heutzutage lieber gleich eine clevere Mischung aus Solar, Speicher und smartem Netzmanagement.

Rheinmetall und die noch junge Energy Partners GmbH (eine MaxSolar-Tochter) treiben gemeinsam die Nutzung grüner Energie am Industriestandort voran: An mehreren Standorten sollen insgesamt über 20 Megawatt Solarstrom plus Batteriespeicher installiert werden, los geht's 2026 in Neuss mit einer 1,5 MW-Anlage. Ziel ist es, mit maßgeschneiderten Lösungen – von Aufdachanlagen bis Carports – den Eigenverbrauch zu erhöhen und gleichzeitig die Abhängigkeit vom Strommarkt zu verringern. Energy Partners bietet dafür nicht nur klassische Solartechnik, sondern verbindet alles im eigenen, KI-getriebenen Energiemanagementsystem; damit will man nicht bloß ökologische, sondern auch finanzielle Effekte heben. Aktuelle Presseberichte heben zudem hervor, dass der Ausbau erneuerbarer Energien in der Industrie als Trend immer stärker an Fahrt aufnimmt – sowohl, um ESG-Ziele zu erreichen, als auch als Antwort auf volatile Energiemärkte und steigende CO2-Preise. Zudem beschäftigt sich die Politik zusehends mit den Herausforderungen, nationale Produktionskapazitäten für Batteriespeicher und PV-Systeme aufzubauen, um Engpässe und Abhängigkeiten zu vermeiden. Laut jüngsten Branchenthemen wird die stabile Versorgung von Industrieunternehmen mit erneuerbarer Energie insbesondere vor dem Hintergrund internationaler Krisen und des Preisdrucks immer wichtiger für die Standortattraktivität Deutschlands.

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