Neuer Kopf für Südhessen: Gunnar Schramm übernimmt Regionalleitung bei Asklepios

Ab Februar 2026 steuert Gunnar Schramm die Geschicke der Asklepios-Krankenhäuser in Südhessen. Der promovierte Betriebswirt beerbt Jan Voigt, der nach sechs prägenden Jahren zum Universitätsklinikum Marburg weiterzieht.

heute 13:58 Uhr | 2 mal gelesen

Mit dem Wechsel von Gunnar Schramm zu Asklepios Südhessen bahnt sich in der Krankenhauslandschaft ein spannender Generationswechsel an. Schramm, ursprünglich aus Würzburg, bringt reichlich Erfahrung aus seinen Jahren bei Helios mit – zuletzt als Geschäftsführer in einem Klinikverbund in Oberbayern, wo er das Zusammenspiel mehrerer Häuser geleitet hat. Dass er in unterschiedlichen Stationen zwischen Dachau, München und Miltenberg längst mit den Herausforderungen großer Häuser vertraut ist, kann man durchaus als Pluspunkt verbuchen. Die Fußstapfen, in die er tritt, sind allerdings nicht gerade klein: Jan Voigt hat sich in Südhessen als Macher und Brückenbauer einen Namen gemacht, insbesondere mit der engen Verzahnung zum Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM). Für den Konzern ist die Personalrochade nach innen wie außen ein Signal – hier wird Expertise geschickt verschoben und vernetzt. Mut zur Veränderung, könnte man sagen. Marco Walker, seines Zeichens CEO der Asklepios Gruppe, legt Wert auf Kontinuität und bedankt sich für Voigts „hervorragende Arbeit“ – etwas, das in unserer schnelllebigen Branche schon allein deshalb erwähnenswert ist, weil so selten anerkannt. Neben den persönlichen Wechseln steht auch der strategische Know-how-Transfer im Fokus: Die Grenzen zwischen den Kliniksäulen ASKLEPIOS, RHÖN und MEDICLIN weichen weiter auf, alle sollen voneinander lernen. Eine Entwicklung, die man aus Patientensicht hoffnungsvoll verfolgen sollte, auch wenn man natürlich immer ein kleines Fragezeichen hinter Synergie-Versprechen setzt. Schramm jedenfalls wird sich im neuen Umfeld beweisen, und die Region wird hinschauen, ob er es mit einer eigenen Handschrift tut. Übrigens: Wer sich ein Bild machen möchte – sämtliche Kontakte, Social-Media-Kanäle und der Asklepios-Pflege-Blog sind online einsehbar.

Gunnar Schramm, ein erfahrener Klinikmanager, tritt Anfang 2026 die Leitung der Asklepios-Region Südhessen an. Damit löst er Jan Voigt ab, der künftig das kaufmännische Ruder am Universitätsklinikum Marburg übernimmt. Diese personellen Verschiebungen sind Teil einer größeren Strategie der Asklepios Gruppe, Kompetenzen konzernübergreifend zu bündeln und Synergien zu schaffen, wodurch eine verstärkte Zusammenarbeit der Teilunternehmen (ASKLEPIOS, RHÖN, MEDICLIN) im Sinne einer besseren Versorgung entstehen soll. Experten aus der Gesundheitsbranche beobachten solche Wechsel, vor allem mit Blick auf die Herausforderungen im deutschen Kliniksektor: Personalmangel, steigender Kostendruck und Reformen im Gesundheitssystem. Außerdem wird zunehmend diskutiert, wie private Klinikbetreiber – wie Asklepios – auf die anspruchsvollen wirtschaftlichen und strukturellen Veränderungen der Zukunft reagieren. Auch in den Medien und bei politischen Akteuren ist zu merken, dass die Debatte um effizientere Krankenhausstrukturen und die Rolle großer Gesundheitskonzerne an Fahrt gewinnt.

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