Wer hätte das gedacht? Nach etlichen Jahren der Führungserfahrung bei Philip Morris International steht Özlem Dikmen jetzt an der Schwelle, das Ruder bei Philip Morris Deutschland zu übernehmen. Ihr Karriereweg liest sich wie ein Handbuch für strategische Transformation: Von Vertriebs- und Marketingpositionen in Osteuropa bis hin zur Entwicklung globaler Fähigkeiten im rauchfreien Bereich – Dikmen hat sich quer durch die Welt gekämpft und war an vorderster Front bei der Umgestaltung des Tabakkonzerns beteiligt.
Bevor sie zu Philip Morris stieß, war sie übrigens schon in internationalen Konsumgüterunternehmen und in der Getränkebranche unterwegs, ebenfalls im Marketing. In Österreich hat Dikmen es tatsächlich geschafft, den Markt auf eine breite Produktvielfalt umzustellen und dabei das Augenmerk klar auf innovative, risikoreduzierte Genussmittel zu richten – ein wahrer Drahtseilakt. Ihre Initiative zum Jugendschutz, etwa ein Pilotprogramm, das sicherstellen soll, dass rauchfreie Produkte tatsächlich nur an Erwachsene abgegeben werden, hinterließ offenbar Eindruck und setzte neue Maßstäbe im verantwortungsvollen Unternehmertum.
„Deutschland ist für uns ein enorm wichtiger Markt. Nach den vielen Jahren im internationalen Umfeld will ich gemeinsam mit unserem Team hierzulande die Transformation beschleunigen – mit dem Ziel, erwachsenen Rauchern bessere Alternativen zu bieten,“ so Dikmen, und fügte hinzu, dass der Jugendschutz dabei immer an erster Stelle stehen müsse.
Ihre Vorgängerin, Veronika F. Rost, die das Unternehmen heute verlässt – nach nicht einmal zwei Jahren an Bord –, bringt viel Branchenwissen in die Waagschale: 25 Jahre in verschiedensten Führungsrollen in Weltkonzernen, ein beeindruckendes Portfolio an Marketing- und Managementaufgaben. Ihr Dank gebührt dem Team für die Erfolge auf diesem schwierigen Terrain und dem, was sie zusammen auf den Weg gebracht haben: Die Umorientierung hin zu einer rauchfreien Zukunft. Kein leichtes Erbe, das Dikmen antritt – allerdings macht ihre internationale Karriere neugierig, wie sie die hiesige Zentrale in die Zukunft führen wird.
Ein paar Worte noch zu PMI insgesamt: Der Konzern setzt mit Nachdruck darauf, den klassischen Zigarettenabsatz schrittweise abzulösen – wobei immerhin bereits über 41 Prozent des Umsatzes inzwischen mit rauchfreien Produkten erzielt werden. Rund 43 Millionen Erwachsene konsumieren diese Alternativen weltweit. Seit 2008 investierte PMI mehr als 16 Milliarden US-Dollar in Forschung und Entwicklung rund um risikoreduzierte Produkte, teils unter behördlicher Aufsicht (die US-Gesundheitsbehörde FDA etwa vergab spezielle Zulassungen). Und die Philip Morris GmbH hierzulande? Die ist seit Jahrzehnten Marktführer und weiterhin bestrebt, ihren Teil zur Umgestaltung des Marktes und zur Einführung neuer Produktstandards zu leisten.
Özlem Dikmen wird ab April 2026 die Geschäftsführung von Philip Morris Deutschland übernehmen und damit die langjährige Veränderung des Tabakkonzerns Richtung rauchfreie Produkte weiterführen. Ihr Fokus liegt auf dem Ausbau der Alternativprodukte zu klassischen Zigaretten sowie dem Schutz von Minderjährigen durch spezifische Jugendschutzmaßnahmen. Philip Morris hat in den letzten Jahren massiv in Forschung und Entwicklung investiert und konnte dadurch den rauchfreien Anteil am Gesamtumsatz deutlich steigern – inzwischen nutzen nach Unternehmensangaben schon mehr als 43 Millionen Menschen weltweit das alternative Angebot. In jüngerer Vergangenheit gab es sowohl in deutschen als auch internationalen Medien immer wieder Berichte über die Strategiewechsel der Tabakindustrie, insbesondere dahingehend, neue Regularien zu erfüllen und mit innovativen Produkten die gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern. Die Debatte um die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen und dem Gesundheitsschutz, vor allem mit Blick auf den Jugendschutz bei neuen Tabak-Alternativen, stellt Philip Morris und andere Unternehmen weiterhin vor Herausforderungen. In aktuellen Nachrichten wurden sowohl die personellen Veränderungen bei PMI als auch die branchenweiten Trends hin zur Reduzierung gesundheitlicher Risiken diskutiert, wobei vor allem das Thema staatliche Regulierung, technologische Innovationen und die gesellschaftlichen Auswirkungen weiterhin im Fokus stehen.