Die Diskussion um eine Anpassung der Sozialleistungen für Asylbewerber läuft vor dem Hintergrund angestiegener Asylanträge und anhaltender Spannungen rund um Integration und soziale Sicherungssysteme. Der Vorschlag stößt sowohl auf Zustimmung (insbesondere bei den Unionsparteien) als auch auf Widerspruch von Sozialverbänden und Teilen der Politik, die befürchten, dadurch könnten Menschen in noch größere Notlagen geraten. Gleichzeitig nehmen verschiedene Bundesländer wie etwa Nordrhein-Westfalen Experimente mit Bezahlkarten als Reformschritt vor; Kritiker merken an, dass eine bloße Angleichung an niedrigere EU-Standards komplexe soziale und menschenrechtliche Fragen aufwirft. Nach neuesten Berichten bleibt die Zahl der in Deutschland ankommenden Asylbewerber zwar hoch, viele EU-Staaten diskutieren aber ihrerseits über nationale Verschärfungen oder gezieltere Kontrollmechanismen. In ähnlichen Artikeln wird aktuell auch darüber gestritten, wie Abschiebungen konsequenter, aber rechtssicher durchgesetzt werden könnten, und welche Rolle dabei die europäische Zusammenarbeit tatsächlich spielt.