Oberster Geheimdienstführer der Revolutionsgarde bei Angriff gestorben

Majid Khademi, Kopf des Geheimdienstes der iranischen Revolutionsgarde (IRGC), kam durch einen nächtlichen Luftschlag ums Leben.

heute 10:27 Uhr | 2 mal gelesen

In den frühen Morgenstunden traf ein Luftangriff den geheimdienstlichen Chef der IRGC – diese Nachricht verbreitete die Agentur Tasnim am Montag im Namen der Revolutionsgarde. Laut ihren Aussagen wurde Khademi bei einem Angriff getötet, der offenbar von den USA und Israel gemeinsam geführt wurde – wobei aus beiden Staaten bisher kein offizielles Statement vorliegt. Interessant am Rande: Die israelische Militärführung ließ kurz zuvor verlautbaren, es gebe neue Angriffe auf Ziele in Teheran. Seitdem dieser dramatische Konflikt im späten Februar begann, sind schon mehrere Top-Repräsentanten des iranischen Regimes um ihr Leben gekommen – unter ihnen auch der religiöse Führer Ali Khamenei. Man fragt sich fast zwangsläufig: Wer profitiert eigentlich gerade wirklich von dieser Eskalation?

Nach aktuellen Berichten wurde Majid Khademi, der für die Sicherheit und verdeckten Operationen der IRGC zuständig war, bei einem Luftangriff getötet, für den diverse internationale Beobachter die Vereinigten Staaten und Israel verantwortlich machen. Offizielle Bestätigungen fehlen, während Gerüchte und Unsicherheiten die Atmosphäre zusätzlich aufheizen – nach wie vor ist die Informationslage unübersichtlich, da Nachrichtenagenturen und Behörden teils widersprüchliche Angaben machen. Interessanterweise legt die zunehmend eskalierende Gewalt gegen hochkarätige iranische Funktionäre nahe, dass die regionalen Spannungen im Nahen Osten immer gravierendere und persönlichere Ausmaße annehmen; wie immer gibt es neben den offiziellen Erklärungen auch viele stille Akteure im Hintergrund, und ob ein solcher Schlag am Ende Destabilisierung verhindert oder erst recht beschleunigt, bleibt abzuwarten.

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