Wenn Carolin Kebekus loslegt, bleibt wenig unausgesprochen. Sie sagt selbst: "Was da alles an News auf uns runterprasselt – da bleibt gar nichts anderes übrig, als sich mal richtig auszutoben!" Wut, Verwunderung, und auch mal die Ratlosigkeit stapeln sich – das ist beinahe schon Alltag. Zum Glück gibt es ihre Show, um diesen Cocktail aus Gefühlen in unterhaltsame Stücke zu verwandeln. Jede Episode taucht in einen neuen Schwerpunkt ab. In dieser Staffel? Female Rage, Therapie als Must-Have und das Mysterium Sex im Elternbett müssten unbedingt besprochen werden, so Kebekus. Ihre humorvoll-bissige Analyse reicht von Alltagsfrust bis zum 'wie bekommt man eigentlich ein zweites Kind, wenn abends der Kopf schwirrt und im Schlafzimmer mehr Zeit für den Einkaufszettel, als für Romantik bleibt?' Sie verspricht schon mal: Romantisches Kerzenlicht? Fehlanzeige. Stattdessen viel Real Talk. Und dann sind da noch die Gäste: Lady Bitch Ray bringt den Feminismus aufs nächste Level, Anna Dushime kontert mit messerscharfem Witz, Bully Herbig und Edin Hasanovic sorgen für filmreife Szenenwechsel. Ihnen zur Seite stehen DCKS-Urgesteine wie Marie Lina Smyrek oder Tarkan Bagci. Damit ist klar: Da brodelt es, live im Studio und in den Sketchen. Jede Woche, donnerstags abends, zieht Kebekus los – und für alle, die spät schalten, gibt’s Wiederholungen sowie Clips das ganze Jahr über auf den sozialen Kanälen. Produziert wird das Spektakel von der Bildundtonfabrik (die auch für Böhmermann oder das Neo Magazin bekannt ist) – ab Oktober schon geht's munter weiter mit neuen Folgen.
Die neue 'Carolin Kebekus Show'-Staffel nimmt sich einmal mehr brennender Themen an – von weiblicher Wut über alltägliche Überforderung bis hin zu den großen Rätseln der Alltagsliebe. Kebekus nutzt ihren typischen Mix aus Spontaneität, Ironie und gesellschaftlichem Spürsinn, um unangenehme Wahrheiten auf die Bühne zu bringen und sie mit Humor zu zerpflücken. Mit prominenten Gästen, frischen Sketchen und bekannten Gesichtern bleibt sie unbequem und aktuell – und bietet gerade in bewegten Zeiten die Art von Reflexion, bei der man nicht nur lachen, sondern vielleicht auch ein bisschen nachdenken muss.
Aktuell dominieren gesellschaftliche Debatten über mentale Gesundheit, Feminismus und die Belastungen des Alltags viele Medien – Themen, die Kebekus pointiert aufgreift. Laut FAZ etwa bestärkt u.a. der aktuelle Trend hin zu feministischer Comedy im deutschen Fernsehen den offenen Umgang mit Tabus und psychischen Belastungen (Quelle: FAZ). Die Süddeutsche hebt hervor, wie Comedy-Formate gerade im Spätabendprogramm gesellschaftliche Spannungen aufgreifen und emotional entladen (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Weiterhin wird in der taz die Bedeutung diskussionsfreudiger Unterhaltungssendungen für die Meinungsbildung in polarisierten Zeiten herausgestellt (Quelle: taz).