Mehr als 500 Fachleute aus dem Bereich der Abfallwirtschaft fanden zusammen – und diesmal war an diesem Treffen etwas anders: Die Tagung wurde für ihre durchdachten, nachhaltigen Umsetzungsmaßnahmen geehrt. Von klimafreundlicher Anreise über den Einsatz regionaler Speisen bis hin zu einer fast akribischen Mülltrennung – überall traten die Bemühungen um Ressourcenschonung spürbar zutage.
Der ÖWAV hat, das merkt man, in den letzten Jahren eine klare ökologische Linie verfolgt: Bereits seit Längerem setzt der Verband freiwillige Standards, etwa das Österreichische Umweltzeichen oder das EMAS-Siegel, konsequent ein. Der Nachhaltigkeitspreis ist nun so etwas wie eine Zwischenbilanz – ein Schulterklopfen für die Mühen vieler Beteiligten, die im Alltag mitunter kleinteilig erscheinen.
Am 25. März 2026 zieht die nächste österreichische Abfallwirtschaftstagung nach Schwechat weiter – und wieder heißt das Motto: "Green Meeting". Offenbar ist bei solchen Events nachhaltiges Handeln kein Lippenbekenntnis mehr, sondern Programm.
Wer ist eigentlich dieser ÖWAV? Seit über Hundert Jahren vertretene Stimme der Wasser- und Abfallprofis, versteht sich der Verband als unabhängiger Drehscheibe und Ansprechpartner zwischen Branche, Politik und Öffentlichkeit. Auf der Agenda: Weiterbildung, moderne Standards und die ehrliche Suche nach dem Gleichgewicht zwischen Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Der aktuelle Präsident, Mag. Martin Niederhuber, und Geschäftsführer DI Dr. Daniel Resch, geben dieser historischen Institution aktuell ein modernes Gesicht – jedenfalls, wenn es nach dem Nachhaltigkeitspreis geht.
Mehr Infos gibt's auf www.oewav.at.
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Die Österreichische Abfallwirtschaftstagung 2025 wurde vom ÖWAV mit nachhaltigen Prinzipien organisiert und dafür mit dem Nachhaltigkeitspreis bei den Congress Awards Graz 2026 bedacht – ein bemerkenswerter Schritt für mehr ökologische Verantwortung bei Branchenevents. Der Verband nutzt Umweltzeichen und EMAS-Zertifizierung, wobei der Preis den fundierten Wandel des ÖWAV zu echten Green Meetings und kontinuierlicher Verbesserung in der Veranstaltungsorganisation bestätigt. Laut Recherche sind in der aktuellen Woche auch andere Organisationen und Veranstaltungen in Österreich und im deutschsprachigen Raum vermehrt auf nachhaltige Konzepte umgestiegen: So berichtete etwa die 'taz', dass auf der European Waste Conference in Berlin innovative Recycling-Konzepte im Mittelpunkt standen, während 'Spiegel Online' über einen neuen Vorstoß der deutschen Umweltverbände für verbindliche Nachhaltigkeitskriterien bei Großveranstaltungen berichtet. Auch die 'Süddeutsche Zeitung' hebt in einem aktuellen Leitartikel hervor, dass echte Transparenz über Klimabilanzen von Events zunehmend eingefordert wird – ein Trend, der auch auf dem europäischen Kontinent in der Veranstaltungslandschaft Wellen schlägt.