Ab sofort mischt sich Plappi unter die zahlreichen Helfer fürs kindliche Sprachenlernen – nur völlig anders. Keine Displays, keine knalligen Bilder, kein hektisches Geklicke; stattdessen ein schlichter, sprechender kleiner Begleiter, der zuhört, antwortet und sogar zu deutsch-türkischen Abenteuern oder Wortspielen einlädt – individuell abgestimmt aufs jeweilige Kind. Während viele Eltern sich heute fragen, wie viele Stunden vor dem Bildschirm noch 'okay' sind, will Plappi zurück zum zweiseitigen Dialog: Technologie, die mit dem Kind spricht, anstatt es wortlos daddeln zu lassen. 'Jede Sprache ist ein Fenster zur Welt – und unsere Kinder bleiben dabei im Mittelpunkt', findet Gründer Nemanja Klincov. Gerade die Abstinenz von Kamera und Display wirkt wie ein leises Statement gegen den Trend zu immer gläserneren Kinderzimmern. Hinter dem Namen steckt nicht nur Technikschmiede, sondern auch jede Menge Innovation aus Österreich. Ganze 27 Sprachen will Plappi knacken – mit Fördergeldern der österreichischen FFG und aws im Rücken. Wer mag, kann die Entwicklung direkt auf Kickstarter supporten (ab 24. Juni online). Mehr Infos und Kontakt sind auf ihrer netten Website zu finden. Übrigens, die Nummer vom Gründer steht da auch – ziemlich persönlich eigentlich.
Plappi setzt auf intuitives, aktives Sprachenlernen ohne ablenkende Bildschirme oder Überwachung durch Kameras – ein Ansatz, der besonders vor dem Hintergrund wachsender Bedenken zu Medienkonsum und Datenschutz viel Gehör finden dürfte. Mit Unterstützung für 27 Sprachen sowie Förderungen der FFG und aws will das Start-up eine Alternative zwischen klassischer Sprachschule und digitalem Overload bieten. Laut aktuellen Veröffentlichungen in Fachmedien wird im Bildungsbereich zunehmend nach methodisch innovativen, digitalen – aber dennoch kindgerechten – Lösungen gesucht, weshalb Projekte wie Plappi sowohl bei Eltern als auch in der EdTech-Szene Neugier wecken (siehe u. a. Beiträge auf t3n.de und sueddeutsche.de).