Pakistan hofft auf schnelles Abkommen zwischen USA und Iran

Premierminister Shehbaz Sharif zeigt sich optimistisch: Schon in Kürze könnte ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran unterschrieben werden.

heute 15:26 Uhr | 3 mal gelesen

Die Anzeichen verdichten sich – zumindest wenn man Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif glauben darf: Ein Friedensabkommen zwischen den USA und Iran stehe 'so nah wie nie zuvor' kurz vor dem Abschluss. Auf der Plattform X twitterte Sharif am Samstag sinngemäß, man bereite sich in Islamabad bereits auf eine digitale Unterzeichnung binnen der nächsten 24 Stunden vor. Konkrete Details zum Deal blieben allerdings noch vage. In den nächsten Tagen sollen außerdem noch weitere fachliche Gespräche folgen, was vielleicht auch bedeutet, dass noch nicht jedes Hindernis aus dem Weg geräumt ist – wer weiß das schon. Pakistan kommt in dieser Angelegenheit sowieso eine zentrale Rolle zu. Bereits bei der Waffenruhe im April war die diplomatische Vermittlung Pakistans maßgeblich. Sharif bedankte sich öffentlich bei den USA, dem Iran sowie bei den „Brüdern der Region“ – ein klarer Verweis auf die regionale Zusammenarbeit, die bei Friedensverhandlungen selten unterschätzt werden sollte.

Pakistan dreht in den jüngsten Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran weiter ordentlich am Verhandlungstisch. Premierminister Shehbaz Sharif zeigte sich am Wochenende ausgesprochen zuversichtlich, dass ein historisches Abkommen unmittelbar bevorstehe. Allerdings gibt es bislang keine offiziellen Bestätigungen aus Washington oder Teheran. Unklar bleibt zudem, wie belastbar solche Ankündigungen tatsächlich sind, zumal die Region immer wieder von Rückschlägen bei ähnlichen Vorstößen überrascht wurde. Hintergrund: Die Beziehungen zwischen USA und Iran sind seit Jahren angespannt – immer wieder kreisen Gespräche um Abrüstung, Wirtschaftssanktionen und den Einfluss regionaler Akteure. Pakistans Engagement gilt international als Türöffner in schwierigen Dialogen. Zuletzt wurde die Hoffnung auf Fortschritte in diplomatischen Fragen lauter, auch weil regionale Akteure verstärkt auf eine dauerhafte Entspannung drängen. Laut Medienberichten ist aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen und es bleibt abzuwarten, wie schnell konkrete Ergebnisse präsentiert werden.

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