Pakistan dreht in den jüngsten Friedensgesprächen zwischen den USA und Iran weiter ordentlich am Verhandlungstisch. Premierminister Shehbaz Sharif zeigte sich am Wochenende ausgesprochen zuversichtlich, dass ein historisches Abkommen unmittelbar bevorstehe. Allerdings gibt es bislang keine offiziellen Bestätigungen aus Washington oder Teheran. Unklar bleibt zudem, wie belastbar solche Ankündigungen tatsächlich sind, zumal die Region immer wieder von Rückschlägen bei ähnlichen Vorstößen überrascht wurde. Hintergrund: Die Beziehungen zwischen USA und Iran sind seit Jahren angespannt – immer wieder kreisen Gespräche um Abrüstung, Wirtschaftssanktionen und den Einfluss regionaler Akteure. Pakistans Engagement gilt international als Türöffner in schwierigen Dialogen. Zuletzt wurde die Hoffnung auf Fortschritte in diplomatischen Fragen lauter, auch weil regionale Akteure verstärkt auf eine dauerhafte Entspannung drängen. Laut Medienberichten ist aber noch keine endgültige Entscheidung gefallen und es bleibt abzuwarten, wie schnell konkrete Ergebnisse präsentiert werden.