pharmacon Meran eröffnet: BAK setzt Kurs auf Zukunft – Statement von Hoffmann

Berlin – Die Bundesapothekerkammer plant tiefgreifende Veränderungen im Apothekerberuf und will Verantwortung für die künftige Arzneimittelversorgung übernehmen. Ihr Präsident, Dr. Armin Hoffmann, erklärte beim Auftakt des pharmacon-Kongresses: Jetzt packen wir es an – für eine sichere, zeitgemäße Gesundheitsversorgung.

heute 10:59 Uhr | 3 mal gelesen

Mit so etwas wie Aufbruchstimmung eröffnete Dr. Armin Hoffmann, Chef der Bundesapothekerkammer, am Sonntag die diesjährige Fortbildungsveranstaltung pharmacon in Meran – und ließ keinen Zweifel daran, wohin die Reise gehen soll: "Wir machen unsere Apotheken fit für die Rolle als Primärversorger!" Hintergrund sind rapide Veränderungen: Immer mehr Patientinnen und Patienten suchen Hilfe, Therapien werden anspruchsvoller, Fachkräfte sind knapp – und der wirtschaftliche Druck wächst. Klar, das alles setzt die Apotheken unter Zugzwang. Doch Hoffmann sieht auch Chancen: Ob am Tresen, im Beratungsgespräch oder beim Impfen – neue Dienste und Aufgaben warten auf die Pharmazeutinnen und Pharmazeuten. Die BAK will deshalb den Wandel gezielt vorantreiben und spricht sich für Veränderungen auf fachlicher, struktureller und politischer Ebene aus. Besonders wichtig sei, wie Hoffmann betont, eine angemessene und verlässliche Vergütung: "Apotheken kosten nicht nur Geld, sie sind eine Investition in die medizinische Grundversorgung vor Ort." Ohne wirtschaftlich gesunde Rahmenbedingungen lässt sich der Auftrag kaum erfüllen. Und genau dafür solle weiterhin mit Nachdruck gekämpft werden, so die zentrale Botschaft. Abseits laufender Gesetzgebung arbeitet die Bundesapothekerkammer bereits an der Weiterentwicklung des Berufsbilds. Ob neue pharmazeutische Dienstleistungen, mehr Präventionsangebote (darunter auch Impfungen) oder Unterstützung zur Arzneimitteltherapiesicherheit – die Angebote wachsen stetig. Künftig könnten Apotheken noch mehr die Rolle von "Gesundheitslotsen" für Patientinnen und Patienten einnehmen, sowohl analog als auch digital. Der pharmacon Meran steht laut Hoffmann nicht nur für Fortbildung, sondern auch für einen mutigen Aufbruch in die Zukunft: "Als Pharmazie stehen wir an einer Weggabelung: Es reicht nicht, Entwicklungen nur zu beobachten – wir wollen sie gestalten!" Im Programm des Kongresses spiegelt sich das wider, mit Themen wie geschlechtsspezifischer Pharmazie, modernen Therapiekonzepten und innovativen Arzneiformen. Weitere Infos gibt es auf www.abda.de. Wer Kontakt aufnehmen will, wendet sich an die Presseansprechpartner Benjamin Rohrer oder Dr. Ursula Sellerberg (presse@abda.de, u.sellerberg@abda.de).

Die Bundesapothekerkammer (BAK) positioniert sich beim pharmacon Meran klar als treibende Kraft für die Modernisierung des Apothekerberufs. In einer Zeit zunehmender Herausforderungen wie Fachkräftemangel, komplexer werdender Arzneimitteltherapien und steigendem wirtschaftlichen Druck plädiert der BAK-Präsident Hoffmann für eine zukunftsorientierte Ausrichtung: Apotheken sollen zu Anlaufstellen für Präventionsarbeit, digitale Gesundheitsangebote und neue pharmazeutische Dienstleistungen werden. Dabei betont die BAK die Notwendigkeit fairer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und bereitet sich auf erweiterte Aufgaben, wie etwa Impfangebote und gezielte Arzneimitteltherapiesicherheit, vor. Recherchen in aktuellen Presseartikeln zeigen, dass in Deutschland derzeit vielerorts über die Rolle von Apotheken diskutiert wird: Mehrere Berichte thematisieren den Fachkräftemangel in Apotheken, die Anpassung des Berufsbildes an den digitalen Wandel und die Notwendigkeit neuer Vergütungsmodelle, auch mit Blick auf die Zukunft der flächendeckenden Versorgung außerhalb städtischer Ballungszentren. Gleichzeitig wird auf politischer Ebene gefordert, dass Apotheken stärker in die ambulante Versorgung, Präventionsangebote und die Digitalisierung eingebunden werden – ein Thema, das auch in aktuellen Gesetzgebungsverfahren wie dem Apotheken-Reformgesetz eine Rolle spielt.

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