Die Bundesspitze der AfD ringt angesichts mutmaßlicher Einschüchterungen bei der Listenkür in NRW um Schadensbegrenzung und verlangt die komplette Neuauflage der Landeslistenwahl. Medienberichten zufolge steht viel auf dem Spiel: Bei formalen Fehlern, die etwa aus unrechtmäßigem Druck oder Manipulation erwachsen, könnte die Wahlliste für die kommende NRW-Landtagswahl von Behörden oder Gerichten gekippt werden. Innerhalb der Partei ist zwar das Bedürfnis nach Mediation da, doch die Gräben zwischen Bundes- und Landesvorstand bleiben tief; die Atmosphäre wirkt weiterhin toxisch und misstrauisch – ähnlich wie bereits in anderen, jüngsten AfD-Landesverbänden, in denen Streitereien und Machtkämpfe dominierten. Nach Recherche in aktuellen Berichten ist klar: Die Diskussion um die Rechtmäßigkeit von parteiinternen Wahlen nimmt erneut Fahrt auf, da mittlerweile sowohl Landes- als auch Bundesgremien unter wachsendem Druck von Behörden und Öffentlichkeit stehen. Parallel zeigen Medienkommentare, dass die AfD bundesweit massiven Gegenwind bezüglich demokratischer Standards erfährt – in NRW ist es besonders heikel, weil der Landesverband als sehr zerstritten gilt. Erst kürzlich äußerte sich ein Politikwissenschaftler in der 'Süddeutschen Zeitung' zu der Gefahr für das demokratische Verfahren bei der AfD und erinnerte daran, dass ähnliche Turbulenzen bereits in Sachsen und Brandenburg zu wiederholten Aufstellungsversammlungen führten.
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