Bild: Jetzt geht's um die Wurst: NORMA reduziert im Februar die Preise auf Salami und Schinken um bis zu 11 Prozent / Bergsalami, Cabanossi, Kaminwurzerl und Co. presseportal.de
Zugegeben, was wäre ein zünftiges Frühstück oder ein rustikales Brozeitbrett ohne eine ordentliche Scheibe Salami oder ein paar Scheiben Schinken? Im Februar macht NORMA da besonders Appetit: Diverse Wurstwaren – darunter Bergsalami, Cabanossi, Kaminwurzerl und andere Klassiker – kosten jetzt bis zu 11 Prozent weniger. Da fragt man sich fast, ob die Wurst dank Inflation eigentlich noch bezahlbar ist – offenbar kann man zumindest bei NORMA momentan aufatmen. Im Gegensatz zur hochtrabenden Werbung ist das aber tatsächlich mal eine handfeste Erleichterung, insbesondere für Familien, die preisbewusst einkaufen müssen oder für Wurst-Fans, die sich gern ein bisschen Vorrat anlegen. Ich grüble jedenfalls, ob das der Start eines neuen Preis-Wettlaufs im Lebensmittelhandel ist oder nur ein kurzer Werbegag. Wie auch immer: Für alle, bei denen ab und zu mal etwas Herzhaftes auf den Teller gehört, eröffnet NORMA jetzt eine kleine Saison der günstigeren Wurst – zumindest für einen überschaubaren Zeitraum.
NORMA’s jüngste Preisoffensive auf Wurstwaren reflektiert die derzeitigen Bewegungen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel: Viele Supermarktketten kämpfen angesichts gestiegener Rohstoffpreise und veränderter Verbrauchergewohnheiten verstärkt um Kund*innen, indem sie gezielt bestimmte Produktgruppen vergünstigen. Die Reduktion trifft nun insbesondere bekannte Würste und Schinken – was nicht nur sparsamen Konsument*innen entgegenkommt, sondern auch Branchenbeobachter aufhorchen lässt. Neben der Inflation und stagnierenden Löhnen ist dieser Preiswettlauf auch eine Reaktion auf verschärften Wettbewerb durch Discountergiganten, wobei NORMA als mittelständisches Unternehmen so gezielt ein Zeichen setzt und Kundschaft locken will. Im Hintergrund bleiben jedoch Fragen offen, wie nachhaltig diese Aktionen bei steigenden Produktionskosten sind und wie das auf Dauer die Qualität und Lieferketten beeinflusst.