Russische Angriffsdrohne trifft Hochhaus in Rumänien – Zwei Verletzte nach Explosion und Feuer

In Galati, im Osten Rumäniens, ist eine russische Drohne in ein Hochhaus eingeschlagen. Das unheimliche Ereignis sorgte für Verletzte, einen Brand und alarmierte europaweite Reaktionen.

heute 07:59 Uhr | 8 mal gelesen

Klingt beinahe wie aus einem dystopischen Film: Am frühen Freitagmorgen jagte eine Drohne – mutmaßlich russischen Ursprungs – in ein Wohnhaus im zehnten Stock in Galati. Nach Angaben des rumänischen Katastrophenschutzes wurde das Apartment schwer beschädigt, ein Feuer brach aus und zwei Menschen kamen mit leichten Verletzungen davon. Knapp 70 Hausbewohner mussten eilig in Sicherheit gebracht werden; das Feuer konnte von der Feuerwehr gelöscht werden, aber die Bilder des rauchenden Turms gehen inzwischen europaweit durch die Presse. Das rumänische Verteidigungsministerium meldete, dass zur gleichen Zeit an der Grenze mehrfach Drohnenziele in der Ukraine beschossen wurden, insbesondere nahe der Donau-Metropole Ismajil. Offenbar hatte sich eine Drohne 'verfahren' und ist auf rumänisches Gebiet gelangt. Sofort rückte das Militär an: Zwei F-16 Kampfflieger wurden in die Luft geschickt, unterstützt von einem Armee-Hubschrauber – auch, um die Lage richtig zu beurteilen. Alles in allem spricht die rumänische Regierung aktuell von einer 'dynamischen Situation', die weiterhin eng beobachtet wird. Das Ganze reiht sich ein in eine kaum zu fassende Dynamik an der ukrainisch-rumänischen Grenze. Der Hafen von Ismajil spielt dabei eine überdimensionale Rolle: Immer wieder geraten dort die Infrastruktur und zivile Bereiche ins Visier. Auch in dieser Nacht entzog eine Drohne fünf Dörfern kurzfristig den Strom – nur, weil sie in eine Leitung krachte. Irgendwie ist bemerkenswert, dass trotz der ständigen Gefahr der Alltag weitergeht und sich die Menschen immer wieder arrangieren. International reagierten Politik und EU schnell. Ursula von der Leyen erklärte beinahe empört, Russlands Krieg greife nun offenheitlich auf neue Länder über. Die EU stehe 'unerschütterlich' an Rumäniens Seite – und kündigte sofort verstärkte Maßnahmen an der östlichen Grenzregion an. Auch innerhalb der NATO sind die Alarmglocken unüberhörbar: Man leite Schritte zur weiteren Modernisierung der Luftabwehr und zum Ausbau des Schutzes gegen Drohnen ein. Zeitgleich läuft bereits die Vorbereitung eines neuen, 21. Sanktionspakets gegen Russland. Interessant bleibt dabei, wie sich die Sicherheitslage in der Region weiterentwickeln wird – ein Gefühl von Unsicherheit bleibt.

Eine russische Drohne traf ein Wohnhochhaus im rumänischen Galati und verletzte zwei Menschen leicht, während zahlreiche Bewohner evakuiert werden mussten. Der Vorfall ereignete sich parallel zu weiteren Drohnenangriffen auf kritische Infrastruktur nahe dem ukrainischen Donauhafen Ismajil, wodurch auch mehrere Dörfer ohne Strom blieben. Die Reaktionen aus Brüssel und seitens der NATO unterstreichen, wie ernst die Eskalation inzwischen genommen wird – man arbeitet an schärferen Sanktionsmaßnahmen und plant zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen entlang der östlichen EU-Außengrenzen. Ergänzend zu aktuellen Medienberichten (u.a. [Spiegel](https://www.spiegel.de/ausland/russische-drohne-schlaegt-in-rumaenischem-hochhaus-ein-zwei-verletzte-a-4cfdda68-2d19-45aa-a7a3-63c2e53b984f) und [taz](https://taz.de)) wird deutlich, dass Rumänien inzwischen fast monatlich von solchen Überschwappungen betroffen ist. Rumänische Behörden betonen ihre Kooperation mit der NATO – drei Tage vor dem Vorfall zogen erstmals US-Aufklärungsdrohnen verstärkt Patrouillen, um den Grenzbereich zu überwachen. Zudem mehren sich in lokalen Medien Berichte, dass trotz politischer Solidaritätsbekundungen viele Bürger in der Grenzregion wirtschaftliche und psychische Belastungen spüren – Gemeinden fordern daher, dass europäische Hilfen nicht nur symbolisch, sondern zunehmend auch praktisch vor Ort ankommen.

Schlagwort aus diesem Artikel