Selenskyj und Trump verständigten sich grundsätzlich auf US-Sicherheitsgarantien für die Ukraine, die jedoch erst nach einem möglichen Kriegsende formell fixiert und durch die Parlamente der beiden Staaten verabschiedet werden sollen. Das geplante Treffen in Abu Dhabi mit Vertretern der USA, Russlands und der Ukraine könnte einen neuen diplomatischen Anlaufpunkt bieten, obwohl ähnliche Initiativen in den letzten Monaten stets an verhärteten Fronten gescheitert waren. Während Selenskyj in Davos einmal mehr die westliche Zurückhaltung und die schleppende Umsetzung von Sanktionen bemängelte, betonten Medien wie die Süddeutsche Zeitung und die FAZ am Rande, dass die EU-Staaten weiter um eine einheitliche Antwort in der Ukrainefrage ringen und Russland geopolitisch weiter Druck aufrechtzuerhalten versucht. Kontakte in diplomatischen Hinterzimmern werden wieder sichtbarer, aber echte Durchbrüche sind bislang Mangelware. Weitere Internet-Recherche zeigt: Am 17. Januar berichtete die FAZ, dass die Debatte um westliche Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin stockt und die Unsicherheit über das langfristige Engagement der USA (insbesondere im Superwahljahr 2024) zunimmt. Die Zeit hebt hervor, dass unter vielen europäischen Regierungen eine sichtbare Ukraine-Müdigkeit umgeht, während hinter verschlossenen Türen laut taz die Ukrainer selbst verstärkt Kompromissbereitschaft in Erwägung ziehen – zumindest, um neue Gespräche zu ermöglichen. Laut t3n diskutieren Experten außerdem, wie Technologietransfers Kiews Verteidigungsfähigkeit auf ungewohnten Wegen stärken könnten.