Markus Söder hält eine starke Partnerschaft zwischen Europa und den USA für unverzichtbar, speziell angesichts aktueller geopolitischer Unsicherheiten wie dem Krieg in der Ukraine. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz betonte er, dass Europa in Sicherheits- und Verteidigungsfragen ohne Unterstützung aus Washington überfordert wäre. Er lehnt eine exklusive Orientierung an Frankreichs Nuklearschirm ab und warnt davor, auf eigenes atomares Aufrüsten zu setzen; stattdessen plädiert er für Geduld und kluge, langfristige Strategien im transatlantischen Verhältnis. Laut einem aktuellen Artikel in der "Süddeutschen Zeitung" wurde auf der Sicherheitskonferenz auch die US-Wahl und deren Bedeutung für die EU intensiv diskutiert. Viele Experten sehen Europas Sicherheit stark abhängig von der amerikanischen Wahl, insbesondere im Hinblick auf die Unterstützung für die Ukraine (Quelle: Süddeutsche Zeitung). Auf "Zeit Online" wird außerdem berichtet, dass die Debatte über eine europäische Verteidigung zunehmend Fahrt aufnimmt – aber vor allem als Ergänzung und keinesfalls als Ersatz zur NATO (Quelle: Zeit Online). Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" hebt hervor, dass ein möglicher Wahlsieg Trumps die Unsicherheiten in Europa verstärken könnte, weshalb viele Politiker – ähnlich wie Söder – für einen kühlen Kopf und einen pragmatischen Umgang mit den USA plädieren (Quelle: FAZ).
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